Am Dienstagabend, den 31. März, sorgte eine Meldung über eine bewaffnete Person in einem Zug auf der Strecke von Nürnberg nach Bamberg für ein Großaufgebot an Polizeikräften. Gegen 21 Uhr wurden zahlreiche ankommende Züge aus Richtung Nürnberg am Bamberger Bahnhof systematisch von Einsatzkräften des Freistaates Bayern und der Bundespolizei überprüft.
Jugendlicher mit Druckluftpistole entdeckt
In der S1 fanden die Polizisten schließlich einen 16-jährigen Deutschen, der eine Druckluftpistole in seinem Hosenbund trug. Unmittelbar nach der Ansprache durch die Polizeikräfte legte der Jugendliche die Waffe ab und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Strafverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet
Dem jungen Mann droht nun ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz, während die Ermittlungen von der Bundespolizeiinspektion Würzburg übernommen wurden. Die Druckluftpistole wurde sichergestellt. Der Jugendliche zeigte wenig Einsicht und empfand das Vorgehen der Polizei als übertrieben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Mutter gegeben.
Warnung der Bundespolizei
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass das Mitführen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen in der Öffentlichkeit kein Jugendstreich ist. Solche Handlungen führen zu erheblichen Polizeieinsätzen und haben straf- sowie ordnungsrechtliche Folgen.




