Kanuslalom | Nächster Augsburger muss verletzungsbedingt auf WM verzichten

Für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) reißen die schlechten Nachrichten nicht ab: Nach der verletzungsbedingten Absage von Canadier-Spezialist Sideris Tasiadis muss nun auch Kajakfahrer Hannes Aigner die Teilnahme an der Kanuslalom-Weltmeisterschaft 2025 im australischen Penrith absagen.

„Das ist für uns der nächste Rückschlag“, kommentierte Cheftrainer Klaus Pohlen enttäuscht. „Damit haben wir nun zwei sehr erfahrene Sportler im Team verloren.“ Beide gelten als feste Größen im Nationalteam – ihre Ausfälle wiegen entsprechend schwer.

Bittere Absage nach starker Leistung

Hannes Aigner hatte erst kürzlich beim Weltcup-Finale in Augsburg den sechsten Platz belegt und damit seine gute Form unter Beweis gestellt. Umso bitterer ist nun das verletzungsbedingte Aus. Besonders hart trifft es auch das Kajak-Herren-Team: Zusammen mit Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg) und Stefan Hengst (KR Hamm) hatte man sich beim Team-Wettbewerb der WM berechtigte Medaillenchancen ausgerechnet.

Aigner: „Die Entscheidung fällt mir sehr schwer“

Der Augsburger zeigte sich tief enttäuscht:„Aufgrund einer Sportverletzung, die ich mir vergangene Woche zugezogen habe, kann ich bei der Kanu-Slalom-WM 2025 in Penrith leider nicht an den Start gehen. Die Entscheidung fällt mir sehr schwer – es wäre meine zehnte Weltmeisterschaft gewesen“, so Aigner in einem Statement.

Er habe sich besonders auf die Rückkehr nach Penrith gefreut: „Ich war oft in Penrith, mag die Strecke sehr und hätte mich gefreut, nach vielen Jahren wieder zurückzukehren. Zuletzt war ich 2020 zur Olympia-Vorbereitung dort.“

Blick nach vorn: Fokus auf vollständige Genesung

Trotz der Enttäuschung richtet Aigner den Blick bereits nach vorn: „Jetzt liegt der Fokus darauf, die Verletzung vollständig auszukurieren. Danke an mein Team, den Trainerstab und die medizinische Betreuung für die Unterstützung. Ich hoffe, 2026 bei der WM in Oklahoma City wieder angreifen zu können.“

Damit verliert das deutsche Team einen weiteren Routinier – und muss in Penrith ohne zwei seiner erfahrensten Athleten auskommen. Die verbleibenden Starter stehen nun vor der Herausforderung, diese Lücken zu füllen – sportlich wie mental.

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