Ein Polizeieinsatz am Donnerstagvormittag, den 12. Februar 2026, in der St.-Nikolaus-Straße in Bayreuth führte dazu, dass ein 27-jähriger Mann in Untersuchungshaft genommen wurde.
Randale im Treppenhaus und Polizeizugriff
Der 27-jährige Deutsche soll im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses randaliert, Anwohner bedroht und mit einem Messer Stichbewegungen in Richtung der Nachbarn ausgeführt haben. Anschließend zog er sich in seine Wohnung zurück. Die Einsatzkräfte konnten eine Gefährdungslage nicht ausschließen, woraufhin Spezialkräfte den Zugriff durchführten. Der Mann wurde trotz erheblichen Widerstands überwältigt und in Gewahrsam genommen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Drogenfund und rechtliche Konsequenzen
Das Ordnungsamt der Stadt Bayreuth ordnete daraufhin die Unterbringung des Mannes in einem Bezirkskrankenhaus wegen Allgemeingefährlichkeit an. Zeitgleich durchsuchten Beamte der Zentralen Einsatzdienste und der Kriminalpolizei Bayreuth die Wohnung des Mannes und fanden diverse Messer sowie mehrere hundert Gramm verschiedener Drogen. Diese wurden sichergestellt und die Ermittlungen dazu übernahm die Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth.
Untersuchungshaft und weitere Ermittlungen
Am Freitag, den 20. Februar 2026, wurde der 27-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Zudem wird dem Mann auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

