Medienbericht: Aktivisten besetzen kurzzeitig ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin

Eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten hat am Freitagmittag das Hauptstadtstudio des ZDF in Berlin betreten und dort eine kurzzeitige Besetzung ausgelöst. Medienberichten zufolge drangen mehrere Personen in den öffentlich zugänglichen Eingangsbereich des Gebäudes an der Straße „Unter den Linden“ ein.

Wie die Polizei gegenüber der Berliner Zeitung und der BILD bestätigte, wurden die Einsatzkräfte gegen Mittag alarmiert, nachdem die Protestierenden Aufforderungen der Sicherheitskräfte zum Verlassen des Gebäudes nicht nachkamen. „Wie viele Personen genau im Gebäude waren, können wir derzeit noch nicht sagen“, erklärte ein Polizeisprecher.

Nach Informationen des Magazins Focus gelangten die Aktivisten über einen geöffneten Eingang in das Foyer des Studios. Dort ließen sie mithilfe von Heliumballons einen Lautsprecher aufsteigen, aus dem lautstark Kindergeschrei ertönte. Das ungewöhnliche Szenario sorgte für erhebliche Irritation unter Mitarbeitenden und Passanten. Erst nach mehreren Minuten gelang es der Polizei, die Gruppe aus dem Gebäude zu entfernen.

Die Hintergründe der Aktion sind bislang unklar. Nach Angaben von BILD soll es sich bei den Beteiligten um Personen handeln, die mit israelfeindlichen Protesten in Verbindung stehen. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs ein.

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Das ZDF äußerte sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall.

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