Das Bayerische Verkehrsministerium hat auf der Bahnkonferenz „Bahnland Bayerisch Schwaben“ ein Gutachten zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs vorgestellt. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Umstellung der Mittelschwabenbahn von Diesel- auf Akku-Traktion – spätestens bis Dezember 2032.
Für die Region bedeutet dies einen großen Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität. Die Günzburger Landtagsabgeordnete Jenny Schack (CSU) betont: „Dies stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Mobilität in der Region dar.“
Neue Ladestation für Krumbach & Fahrplanoptimierung
Mit der Umstellung auf Akku-Züge wird auch eine Ladestation in Krumbach entstehen, deren Planungen noch in diesem Jahr beginnen sollen. Neben der technischen Modernisierung wird zudem der Fahrplan der Mittelschwabenbahn optimiert. Ziel ist es, den Takt so anzupassen, dass der Schienenverkehr noch effizienter und attraktiver wird.
Schack erklärt dazu: „Wir müssen nicht nur die Technik verbessern, sondern auch den Takt des Zugverkehrs anpassen, um ein effizientes und attraktives Angebot zu schaffen.“
Ein „Gamechanger“ für den Schienenverkehr in Schwaben
Die geplante Umstellung sichert nicht nur die Verbindung zwischen Mindelheim und Günzburg, sondern reduziert auch erheblich den CO₂-Ausstoß. Jenny Schack sieht in den beschlossenen Maßnahmen eine große Chance: „Der Umstieg auf Akku-Züge ist ein klares Signal für eine nachhaltige Mobilität in unserer Region und ein starkes Bekenntnis zur Zukunft der Mittelschwabenbahn.“
Sie sichert zu, den weiteren Prozess eng zu begleiten und sich für eine erfolgreiche Umsetzung einzusetzen. Mit diesem Projekt macht Schwaben einen entscheidenden Schritt in eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität.


