Das Polizeipräsidium Mittelfranken führte am heutigen Mittwoch (11. März 2026) in Nürnberg und anderen Städten Durchsuchungsaktionen wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch durch. Diese gingen ohne größere Zwischenfälle über die Bühne. Die Polizei sicherte dabei diverse Beweismittel.
Hintergrund der Durchsuchungen
Bereits in den Pressemeldungen 422 und 613 aus dem Jahr 2025 wurden Vorkommnisse thematisiert, die sich am 26. April 2025 in der Nürnberger Innenstadt ereigneten. Bei einem Versammlungsgeschehen kam es zu Ausschreitungen, wodurch der Verdacht des Landfriedensbruchs gemäß § 125 StGB aufkam. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und dem Kommissariat 14 der Kriminalpolizei Nürnberg geführt. Basierend auf den Ermittlungsergebnissen ließ das Amtsgericht Nürnberg die aktuellen Durchsuchungen anordnen.
Durchsuchungsaktionen in mehreren Städten
Insgesamt durchsuchten die Einsatzkräfte 24 Objekte, hauptsächlich in Nürnberg, aber auch in Erlangen, Fürth, Hersbruck, Heroldsbach, Baiersdorf, Passau, Senden, Leipzig und Münster. Zwei dieser Durchsuchungen erforderten den Einsatz von unmittelbarem Zwang, wodurch eine Wohnungstür leicht beschädigt wurde. Eine Person wurde im Stadtgebiet Nürnberg vorläufig festgenommen, als sie sich der Polizei zu entziehen versuchte.
Sicherung von Beweismitteln
Während der Durchsuchungen wurden Beweismittel, darunter Tatkleidung und Mobiltelefone, beschlagnahmt. Ein Mobiltelefon wurde insbesondere sichergestellt, nachdem eine Beschuldigte versuchte, es zu manipulieren. Zudem fanden mehrere erkennungsdienstliche Behandlungen statt. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an.

