Groß angelegte Durchsuchungen im Raum Landshut und Kelheim
Am Mittwoch haben Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Landshut in einer groß angelegten Aktion über zehn richterliche Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt. Der Verdacht: Besitz von kinderpornographischen Inhalten. Die Durchsuchungen fanden sowohl im Landkreis Landshut als auch im Landkreis Kelheim statt.
Ermittlungen gegen Verdächtige im Alter von 14 bis 72 Jahren
In den frühen Morgenstunden nahmen die Polizisten mehrere Wohnungen unter die Lupe. Die betroffenen Personen, die im Verdacht stehen, kinderpornographische Dateien über unterschiedliche Internetplattformen erworben und besessen zu haben, sind zwischen 14 und 72 Jahre alt. Interessanterweise stehen die Verdächtigen in keinem Zusammenhang zueinander. Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Mobiltelefone, Computer sowie weitere Datenträger sichergestellt. Zusätzlich stießen die Beamten auf verbotene Gegenstände und Betäubungsmittel.
Anonymität schützt nicht vor Strafverfolgung
Die Kriminalpolizei betont, dass die Anonymität im Internet keinen Schutz vor Strafverfolgungsmaßnahmen bietet. Soziale Netzwerke, die in erster Linie zur Kommunikation genutzt werden, sind oft auch Schauplatz für den Austausch illegaler Inhalte. „Der Besitz und das Verbreiten von kinder- und jugendpornographischen Schriften sind schwerwiegende Tatbestände und nicht zu verharmlosen,“ so die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei ruft dazu auf, entsprechende Inhalte nicht zu löschen, sondern unverzüglich zu melden. Hinweise zur Prävention illegaler Inhalte bietet dieser Artikel.




