Polizei stoppt niederländische Tätergruppe nach Geldautomatensprengung in Zwickau

Im Juli 2025 ereigneten sich in Ober- und Unterfranken drei spektakuläre Sprengungen von Geldautomaten. Die Täter flohen jeweils mit einem BMW vom Tatort, was die Polizei auf eine heiße Spur brachte.

Erfolg der Ermittler: Täter im Visier

Nach umfangreichen Ermittlungen verdächtigte die Staatsanwaltschaft Bamberg zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt eine Tätergruppe aus den Niederlanden. Am Abend des 1. August 2025 wurde das verdächtige Fahrzeug bei der Wiedereinreise nach Deutschland gesichtet. Sofort starteten die Behörden in mehreren Bundesländern eine koordinierte Aktion, um das Fahrzeug aufzuspüren. Unterstützung erhielten sie von Spezialeinheiten aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen und Sachsen. Das Fahrzeug wurde bis nach Zwickau verfolgt.

Zugriff in letzter Sekunde

In den frühen Morgenstunden des folgenden Tages, um 03.21 Uhr, hörten die in Zwickau eingetroffenen Spezialeinheiten eine Explosion. Sie fuhren unverzüglich zur Volksbank Zwickau im Ortsteil Oberplanitz. Vor Ort entdeckten sie auf einem Supermarktparkplatz gegenüber der Bank einen mutmaßlichen Täter, der noch eine Zündschnur hielt. Diese führte direkt in das Bankgebäude. Kurz darauf kehrte der gesuchte BMW zurück, und der Verdächtige stieg rasch ein.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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