Am Samstag, den 27.09.2025, kam es in Augsburg zu einem versuchten Betrug, der einen 71-jährigen Mann ins Visier nahm. Der Betroffene erhielt eine Mahnung von einer Inkassofirma, die die Zahlung einer vermeintlichen Rechnung forderte. Der geforderte Betrag lag im mittleren dreistelligen Bereich. Der 71-Jährige erkannte den Betrug und wandte sich umgehend an die Polizei.
Polizei warnt vor Inkassobetrug
Die Polizei in Augsburg hat Ermittlungen wegen des versuchten Betrugs aufgenommen. Sie warnt Bürger vor ähnlichen Betrugsversuchen und gibt wichtige Tipps, wie man sich davor schützen kann.
Tipps zur Vermeidung von Betrug
- Prüfen Sie die Plausibilität und Echtheit von Mahnschreiben.
- Bezahlen Sie keine unberechtigten Forderungen, auch nicht teilweise.
- Überweisen Sie niemals Geld auf ausländische Konten.
- Informieren Sie sich im Internet über das Unternehmen. Die Verbraucherzentrale führt eine „Schwarzliste“ unsicherer Unternehmen.
- Überprüfen Sie, ob das Inkassounternehmen im Rechtsdienstleistungsregister verzeichnet ist. Ein fehlender Eintrag deutet auf Betrug hin.
- Antworten Sie nicht auf verdächtige Schreiben und geben Sie keine persönlichen Daten preis.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie einen Betrugsversuch vermuten.
- Legen Sie ggf. fristgerecht Widerspruch per Einschreiben Einwurf ein.
- Erteilen Sie keine Abtretungen.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: polizei-beratung.de
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