Seniorin aus Regensburg Opfer von Cybertrading-Betrug – 35-jähriger Ukrainer festgenommen

Eine Seniorin aus dem Landkreis Regensburg wurde Opfer eines sogenannten „Cybertrading Frauds“ und verlor dabei mehrere tausend Euro. Der mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Ukrainer, wurde bei der Geldübergabe festgenommen. Die Kriminalpolizei Regensburg führt die Ermittlungen durch.

Festnahme bei Geldübergabe

Am 22. Januar kontaktierte die Seniorin einen vermeintlichen Broker, um sich nach einer möglichen Bareinzahlung für eine Investition zu erkundigen. Es wurde ein persönliches Treffen an ihrem Wohnort im Landkreis Regensburg vereinbart. Bei diesem Treffen übergab die Seniorin dem angeblichen Broker eine hohe, fünfstellige Summe in Euro. Der Abholer, ein aus Tschechien angereister ukrainischer Staatsangehöriger, wurde bei der Übergabe von Beamten der Kriminalpolizei festgenommen. Es wird angenommen, dass der Verdächtige Teil eines kriminellen Netzwerks ist, das Anleger betrügt.

Haftbefehl erlassen

Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg erließ Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Die Kriminalpolizei Regensburg warnt Anleger davor, auf übertriebene Gewinnversprechen im Internet hereinzufallen und empfiehlt eine gründliche Überprüfung der Seriosität des Anbieters.

Präventionshinweise der Polizei

  • Achten Sie auf unrealistische Gewinnversprechen, die oft auf undurchsichtigen Informationen basieren.
  • Vermeiden Sie Barzahlungen und übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte.
  • Recherchieren Sie gründlich und nutzen Sie offizielle Finanzportale, um die Seriosität des Anbieters zu prüfen.
  • Seien Sie misstrauisch bei unaufgeforderten Kontaktaufnahmen und lassen Sie sich nicht zu schnellen Entscheidungen drängen.
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei oder eine Beratungsstelle, um sich abzusichern.
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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