Am Montagmittag, dem 3. März, kam es zu einem gefährlichen Vorfall auf der Zugstrecke zwischen Bad Neustadt (Saale) und Münnerstadt. Der Regionalexpress 3759 wurde in der Gemeinde Salz von einer Brücke aus mit einem Stein beworfen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, jedoch sprang die Frontscheibe des Zuges, was zu einem Sachschaden von etwa 7.000 Euro führte.
Schnellbremsung und Polizeieinsatz
Der Triebfahrzeugführer des Zuges reagierte umgehend, leitete eine Schnellbremsung ein und alarmierte die Bundespolizei. Zeugen berichteten, dass sie zur Tatzeit zwei Jugendliche auf der Brücke in der Frauenbergstraße beobachteten. Trotz umgehender Fahndungsmaßnahmen konnten keine Verdächtigen mehr festgestellt werden. Die Bahnstrecke musste während des Einsatzes für etwa eine Stunde gesperrt werden.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Wahrnehmungen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0931/322590 zu melden.
Warnung der Bundespolizei
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor den Gefahren im Bahnverkehr. Sie betont, dass Bahnanlagen und insbesondere Gleise kein Spielplatz sind, sondern lebensgefährlich sein können. Weitere Informationen und Sicherheitstipps zum Verhalten an Bahnlagen finden Sie auf der Website der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de/sicher-auf-bahnanlagen.


