Teneriffa | Erneut reißt eine Riesenwelle mehrere Menschen in den Tod

Vor der Nordwestküste Teneriffas sind erneut drei Menschen ums Leben gekommen, nachdem eine außergewöhnlich hohe Welle sie ins Meer geschleudert hatte. Laut Rettungsdienst starben zwei Männer und eine Frau, die sich am Sonntag in einem „natürlichen Meerwasserbecken“  aufgehalten hatten.

Drei weitere Personen wurden verletzt. Eine von ihnen erlitt einen Herzstillstand, konnte jedoch erfolgreich reanimiert werden. Angaben zur Herkunft der Opfer wurden nicht gemacht.

Behörden hatten zuvor gewarnt

Der Vorfall ereignete sich nach Informationen lokaler Medien im Naturpool von Isla Cangrejo. Die Regionalregierung der Kanaren hatte für das gesamte Wochenende vor starkem Wellengang gewarnt und unter anderem darauf hingewiesen, sich nicht zu nah an die Küste zu begeben oder am Wasser Fotos und Videos zu machen.

Auf der Website der Regionalregierung wird das Becken von Isla Cangrejo als malerisches, von einer Betonmauer geschütztes Naturbad beschrieben, das sich gut zum Schwimmen und Sonnen eignet. Gleichzeitig wird ausdrücklich betont, dass bei Flut und kräftigem Wellengang besondere Vorsicht geboten ist.

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