Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Staatsstraße 2125 zwischen Bogen und Hofweinzier ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw und ein Lkw frontal kollidierten.
39-jähriger Pkw-Fahrer stirbt bei Frontalzusammenstoß
Ein 39-jähriger Mann aus Straubing war mit seinem Opel in Richtung Hofweinzier unterwegs, als er kurz nach der Einmündung der Deggendorfer Straße aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug der Marke DAF zusammen, der in Richtung Straubing fuhr.
Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und tödlich verletzt. Der 66-jährige Fahrer des Lkw aus dem Landkreis Rottal-Inn trug schwere Verletzungen davon und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Sein Sattelzug kippte infolge des Zusammenstoßes um und die Zugmaschine ging in Flammen auf. Der Schaden beläuft sich auf rund 160.000 Euro.
Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort
Die Einsatzstelle wurde von den Feuerwehren aus Bogen, Bogenberg, Hunderdorf und Oberalteich sowie dem THW Bogen abgesichert, insgesamt waren 104 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch die Bundeswehr unterstützte bei der Verkehrsregelung. Die Straßenmeisterei wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Aufgrund des eingesetzten Löschwassers muss vor Ort ein Austausch des Bodens erfolgen. Eine Gefahr für den nahegelegenen Bogener Altarm der Donau bestand nicht, dies bestätigten Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und des Wasserschifffahrtsamtes.
Unfallermittlungen dauern an
Zur genauen Klärung des Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzugezogen. Die Polizei setzte zudem eine Drohne für Übersichtaufnahmen ein. Der Sattelzug, der mit Schlachtabfällen beladen war, muss vor der Bergung entladen werden. Die Staatsstraße 2125 bleibt daher auf unbestimmte Zeit gesperrt.
Veröffentlicht am 11.03.2026 um 18:30 Uhr


