Unbekannte Täter versuchen Betrug bei Urlaubsbuchung in Augsburg: Polizei warnt vor Fake-Angeboten

In Augsburg kam es in den letzten Wochen zu einem versuchten Betrug an einer Frau, die aus dem Raum Augsburg stammt. Die Frau hatte einen Urlaub auf einer Online-Plattform gebucht und mit ihrer Kreditkarte bezahlt. Einige Wochen nach der Buchung erhielt sie über WhatsApp eine Nachricht von vermeintlichen Hotelverwaltern. Die Täter forderten sie auf, ihre Kreditkartendaten aufgrund eines angeblichen Buchungsfehlers erneut anzugeben. Dies sollte über einen bereitgestellten Internetlink erfolgen. Die Frau gab mehrfach ihre Daten ein, erhielt jedoch stets Fehlermeldungen. Dies machte sie misstrauisch, woraufhin sie die Polizei informierte. Zudem sperrte sie ihre Kreditkarte, sodass kein Vermögensschaden entstand. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betrugs.

Tipps zur Vermeidung von Betrug bei Urlaubsbuchungen

Die Polizei gibt folgende Ratschläge, um sich vor derartigen Betrugsmethoden zu schützen:

  • Achten Sie auf den Preis: Sehr günstige Angebote können ein Anzeichen für Fake-Angebote sein. Ein Preisvergleich mit ähnlichen Angeboten kann klären, ob der Preis realistisch ist.
  • Leisten Sie keine Vorkasse: Betrüger verlangen oft den vollen Preis im Voraus. Das überwiesene Geld ist unwiederbringlich verloren. Besser geeignet sind Bezahlungen per Lastschrift oder Kreditkarte.
  • Prüfen Sie das Impressum: Kontrollieren Sie bei Online-Buchungen das Impressum des Anbieters und die Angaben zu Firmensitz und Steuernummer. Betrüger kopieren oft Kontaktadressen von seriösen Impressen.
  • Verwenden Sie verschlüsselte Verbindungen (https) für Online-Buchungen.

Weiterführende Sicherheitstipps im Internet

Für Internet-Transaktionen sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Nutzen Sie stets aktuelle Virenschutzprogramme und Firewalls.
  • Überprüfen Sie Ihre Browsereinstellungen, insbesondere hinsichtlich aktiver Inhalte.
  • Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern.
  • Führen Sie Transaktionen möglichst am eigenen Rechner durch.
  • Geben Sie Kreditkartennummern nur über verschlüsselte Verbindungen weiter, z.B. nach dem SSL-Standard.
  • Versichern Sie sich, mit wem Sie kommunizieren.
  • Im Verdachtsfall oder bei Betrugsopfern sollten Sie die Polizei unter der Nummer 110 verständigen.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Websites:
Polizei-Beratung zu EC- und Kreditkartenbetrug und
Vorsicht vor Betrug bei der Urlaubsbuchung.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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