In der Nacht zum Donnerstag, den 19. Februar 2026, ereignete sich ein tragischer Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang in Viehhausen, Wasserburg am Inn im Landkreis Rosenheim. Ein Personenzug kollidierte mit einem Pkw, wobei der 67-jährige Autofahrer tödlich verunglückte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, unterstützt von einem Unfallsachverständigen.
Unfallhergang am Bahnübergang
Gegen 00:30 Uhr befuhr der 67-jährige Autofahrer aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim eine Gemeindeverbindungsstraße von Viehhausen in Fahrtrichtung Edling. Gleichzeitig war ein 62-jähriger Triebwagenführer mit einem Zug von Rosenheim in Richtung Wasserburg unterwegs, der zu dieser Zeit mit einigen Fahrgästen besetzt war.
Missachtung der Verkehrsregeln
Laut bisherigem Ermittlungsstand missachtete der Autofahrer das am Bahnübergang geltende Verkehrszeichen „Andreaskreuz“ sowie das rote Blinklicht. Der herannahende Zug erfasste den Pkw frontal, wodurch der Fahrer tödliche Verletzungen erlitt. Im Zug wurden zwei Fahrgäste leicht verletzt, der Triebwagenführer erlitt einen Schock.
Rettungseinsatz und Sachschäden
Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die Verletzten noch am Unfallort ambulant. Sowohl der Pkw des Verstorbenen, der einen Totalschaden erlitt, als auch der Triebwagen, der Sachschäden in Höhe von etwa 10.000 Euro aufwies, wurden stark beschädigt. Die Feuerwehren aus Wasserburg und Attel waren ebenfalls im Einsatz.
Die Sperrung des Bahnübergangs hielt bis circa 05:30 Uhr an, ohne größere Störungen im Bahn- oder Fahrzeugverkehr zu verursachen.


