Eine 44-jährige Frau aus Füssen hat ihren vermissten Birma-Kater „Staller“ nach über einem Jahr wieder in die Arme schließen können. Der Kater war seit Dezember des vergangenen Jahres verschwunden, und die Umstände seines Verschwindens führten zu einer polizeilichen Untersuchung.
Nachbarn unter Verdacht
Die Besitzerin der beiden Birma-Kater „Hubert“ und „Staller“ bemerkte das Fehlen von „Staller“, nachdem die Nachbarn umgezogen waren. Da die Kater zuvor regelmäßig bei den Nachbarn gesehen wurden, erhärtete sich der Verdacht auf Diebstahl, als der Kater nach deren Umzug unauffindbar blieb.
Ermittlungen führen zur Lösung
Durch intensive Ermittlungen der Polizeiinspektion Füssen wurde die Vermutung bestätigt. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Durchsuchungsbefehl für die neue Wohnung der ehemaligen Nachbarn in Sachsen erwirkt. Dort versuchte der Ehemann der beschuldigten 57-jährigen Frau, den Kater über die Terrasse zu befreien, was von den Beamten jedoch verhindert werden konnte.
Wiedervereinigung nach langer Reise
Dank der Polizeiarbeit konnte „Staller“ schließlich unversehrt zu seiner Besitzerin zurückkehren. Die 44-Jährige nahm nach einer rund 600 Kilometer langen Fahrt ihren vermissten Liebling sichtlich erleichtert in Empfang.


