Nach dem knappen und etwas glücklichen Erfolg gegen Schlusslicht Heidenheim geht es für den FC Augsburg heute gegen einen weiteren Vertreter der Kellerregion weiter. Für den FCA geht es in Wolfsburg darum, den eigenen Mittelfeldrang zu verteidigen.
Spät, etwas glücklich, aber auch brutal wichtig – so kann man den Sieg des FC Augsburg am vergangenen Wochenende auf den Punkt bringen. Der Elfmeter in der Schlussphase brachte drei Punkte und baute den Vorsprung auf die Abstiegszone auf zwei Siege aus. Als Tabellenelfter hat man nun etwas Puffer nach unten. Am Samstagnachmittag kommt es darauf an, diesen zu verteidigen. Für die Fuggerstädter geht es nach Wolfsburg. „Wir haben richtig Bock auf das Spiel in Wolfsburg und wollen nachlegen“, gibt FCA-Coach Manuel Baum die Marschroute vor.
Wolfsburg: Abstiegskampf statt Europa
Die Niedersachsen waren wie gewohnt mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, befinden sich aktuell jedoch dort, wo Augsburg vor Kurzem noch stand – nur knapp vor der Abstiegszone. Der teure Kader des Teams aus der Autostadt kommt auch nach dem Trainerwechsel zu Daniel Bauer im November nur langsam in die Spur. Am vergangenen Wochenende gab es nach einem 2:2 in Leipzig allerdings einen wichtigen Punkt für die Wölfe. Insgesamt befinden sich die Wolfsburger jedoch in einer schwachen Verfassung: Nur zwei Zähler aus den letzten fünf Bundesligaspielen lautet die magere Bilanz der letzten Wochen.
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FCA: Personelle Situation entspannt sich
Beim FCA ist man dennoch gewarnt, denn der Kader der Niedersachsen verfügt über mehr Qualität, als es der Tabellenstand vermuten lässt. In Schwaben weiß man aber auch, dass man weiter punkten muss, um nicht selbst wieder in die Problemzone zu rutschen.
Für diese Mission kann Trainer Manuel Baum – bis auf seine Defensivstützen Gouweleeuw und Matsima – nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch der zuletzt angeschlagene Giannoulis sowie Last-Minute-Neuzugang Uchenna Ogundu befinden sich wieder voll im Training. Für den jungen Offensivspieler könnte ein Einsatz allerdings noch zu früh kommen.
Wer auch immer auf dem Platz stehen wird, die Mission ist klar: Den Hinspielsieg (3:1) nach Möglichkeit zu wiederholen.
Die voraussichtliche Aufstellung
Dahmen – Zesiger, Schlotterbeck, Banks – Fellhauer, Massengo, Jakic, Giannoulis – Kade, Claude-Maurice – Gregoritsch



