In Holzkirchen, Landkreis Miesbach, ereignete sich am Montagabend, den 12. Januar 2026, ein schwerwiegender Vorfall, bei dem eine 50-jährige Frau durch ihren Lebensgefährten mit einem Messer schwer verletzt wurde. Der 54-jährige mutmaßliche Täter wurde kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen und am 13. Januar dem Ermittlungsrichter zur Untersuchungshaft vorgeführt.
Übergriff in der gemeinsamen Wohnung
Gegen 21.30 Uhr alarmierte die verletzte Frau die Polizei und berichtete, dass sie von ihrem Lebensgefährten im Streit mit einem Messer angegriffen wurde. Sofort wurde ein Großeinsatz in der Wohnung des Paares in Holzkirchen gestartet. Die Frau erlitt eine schwere Schnittverletzung am Kopf und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.
Schnelle Festnahme des Verdächtigen
Nach dem Angriff flüchtete der 54-jährige Verdächtige, ebenfalls griechischer Staatsangehöriger, aus der Wohnung. Die Polizei leitete eine umgehende Fahndung ein und konnte den Mann bereits gegen 23.00 Uhr im Ortsbereich von Holzkirchen festnehmen. Er leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Am Tatort führte die Polizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Ermittlungen wegen versuchten Totschlags
Die Kriminalpolizeistation Miesbach, Fachkommissariat 1, das auf Kapitalverbrechen spezialisiert ist, übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag. Die Staatsanwaltschaft München II leitet die Sachverhalte. Der Verdächtige wurde am 13. Januar dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wurde erlassen, und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern an, momentan gehen die Behörden von einer Beziehungstat aus.


