Der FC Augsburg muss sich früh im Jahr 2025 auf eine ungeplante Veränderung im Trainerteam einstellen. Co-Trainer Jacob Friis hat ein Angebot des finnischen Fußballverbands erhalten, die Position des Nationaltrainers zu übernehmen. Nach intensiven Gesprächen hat der Verein entschieden, dem Wechselwunsch des 48-jährigen Dänen nachzukommen. Über die vereinbarte Ablösesumme wurde Stillschweigen bewahrt.
Abschied nach Heidenheim-Spiel
Jacob Friis, der im November 2023 zusammen mit Cheftrainer Jess Thorup von Viborg FF nach Augsburg wechselte, wird noch bis zum Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am 25. Januar im Trainerteam des FCA bleiben. Anschließend tritt er seine neue Aufgabe in Finnland an. Wir hatten bereits vor einigen Tagen vom Wechsel berichtet.
„Es ist mir eine Ehre, als Nationaltrainer Finnlands tätig sein zu können. Daher wollte ich dieses Angebot sehr gerne annehmen“, äußerte sich Friis zu seinem bevorstehenden Wechsel. „Ich bin allen Verantwortlichen beim FC Augsburg sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, in der Bundesliga Erfahrungen zu machen, und mich nun auch noch während der laufenden Saison aus dem Vertrag lassen.“
Neuverteilung der Aufgaben beim FC Augsburg
FCA-Sportdirektor Marinko Jurendic bedauerte den Verlust von Jacob Friis, zeigte jedoch Verständnis für dessen Entscheidung: „Als Nationaltrainer tätig sein zu können, ist etwas Besonderes. Daher haben wir uns mit der Anfrage des finnischen Verbandes auseinandergesetzt und sind zur Überzeugung gekommen, dass wir Jacob diese Chance ermöglichen.“
Die Aufgaben von Friis werden künftig innerhalb des bestehenden Trainerteams neu verteilt. Jurendic fügte hinzu: „Wir wünschen Jacob bei seiner neuen Aufgabe viel Erfolg und bedanken uns für seinen Einsatz für den FC Augsburg.“
Blick nach vorne
Mit seinem Wechsel nach Finnland öffnet sich für Jacob Friis ein neues Kapitel in seiner Karriere. Der FC Augsburg muss sich hingegen auf eine Anpassung im Trainerteam einstellen, blickt aber optimistisch auf die laufende Saison. Der Abschied des dänischen Co-Trainers markiert das Ende einer kurzen, aber erfolgreichen Zusammenarbeit, während die Vorbereitungen für die Nachfolge bereits laufen.


