Nach drei Siegen in Folge möchte der FC Augsburg in Hamburg nachlegen. Beim FC St. Pauli wartet aber ein hartes Stück Arbeit auf den FCA.
Mit drei Siegen, davon zwei auswärts, hat sich der FC Augsburg zuletzt ein deutliches Polster auf die Abstiegsränge verschaffen können. An diesem Wochenende sollen möglichst weitere Zähler dazukommen, um den Abstand weiter auszubauen.

Entsprechend ist die Stimmung im Club. Etwa 3000 FCAler sind dabei, wenn der FCA beim FC St. Pauli in Hamburg nachlegen möchte. Die Hoffnung auf Zählbares ist groß, auch wenn Coach Jess Thorup warnt, dass man noch nichts erreicht hat: „Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen“. Zuletzt klappte aber, was noch vor wenigen Wochen große Baustellen waren. Die Defensive steht sehr sicher und vorne macht man aus den wenigen Chancen die nötigen Tore, so kann es weitergehen.
St. Pauli mit zwei Siegen in Serie
Der FC St. Pauli ist als 13ter Tabellennachbar der Augsburger, es liegen allerdings bereits fünf Punkte zugunsten des FCA zwischen beiden Mannschaften. Auch die Hamburger haben aber zuletzt eine aufsteigende Form zeigen können und gegen Heidenheim und Union Berlin siegen können. Gegen die zweitbeste Defensive der Liga dürfte sich der FCA ebenfalls schwer machen, offensiv hingegen sind die Kiezkicker hingegen eher schwach unterwegs, nur Union hat weniger oft getroffen.
St. Pauli ist ein hartes Stück Arbeit für den FC Augsburg
Vor den Schwaben wird aber ein intensives Spiel liegen, denn auch St. Pauli legt die von Augsburgs Trainer geforderten Basics Einsatzfreude, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft in die Waagschale. Wenn dann noch das lautstarke, emotionsgeladene Publikum am Millerntor Gas gibt, wird es für den FCA nicht leicht, dass es gelingen kann, haben schon andere Teams in dieser Saison gezeigt. Die meist so heimstarken Hamburger haben in dieser Saison zu Hause fünf von neun Spielen verloren.
Für den FC Augsburg wird es ein hartes Stück Arbeit werden, zumindest personell scheint man dafür aus dem Vollen schöpfen zu können. Auch Rückkehrer Mergim Berisha könnte schon eine Option für das Aufgebot oder gar die Startelf sein.
Schiedsrichterdurchsagen für bessere Akzeptanz
In fünf Partien in der ersten und zweiten Liga werden an diesem Wochenende in einem Pilotprojekt vom Schiedsrichter Durchsagen zu kritischen Entscheidungen durchgegeben. Das Ganze soll für Akzeptanz für die Entscheidungen, etwa beim Videobeweis sorgen. Eines der Spiel in denen dies versucht wird, ist eben die FCA-Partie bei St. Pauli.
Die voraussichtliche Aufstellung
Dahmen – Matsima, Gouweleeuw, Schlotterbeck – Wolf, Onyeka, Jakic, Giannoulis – Claude-Maurice, Rexhbecaj – Essende



