In der schwedischen Stadt Örebro ereignete sich am Dienstagmittag eine tragische Schießerei an der Risbergska-Schule, einer Bildungseinrichtung für Erwachsene. Nach aktuellen Informationen der Polizei wurden dabei etwa zehn Menschen getötet, darunter auch der mutmaßliche Täter. Die Behörden gehen derzeit nicht von einem terroristischen Motiv aus.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr Ortszeit, woraufhin die Polizei umgehend mehrere Schulen in der Umgebung evakuierte und die betroffene Einrichtung weiträumig absperrte. Die Ermittlungen wurden wegen versuchten Mordes, Brandstiftung und schwerer Waffenvergehen aufgenommen.
Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson und Justizminister Gunnar Strömmer verurteilten die Tat scharf und bezeichneten sie als „schreckliche Tragödie“. Sie sprachen den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Mitgefühl aus und betonten die Entschlossenheit der Regierung, solche Gewalttaten zu verhindern.
Die Polizei hat die Umgebung des Tatorts gesichert und bittet die Bevölkerung, das Gebiet zu meiden, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Für Angehörige und Betroffene wurde ein Informationszentrum eingerichtet, um Unterstützung und aktuelle Informationen bereitzustellen.
Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Polizei arbeitet intensiv daran, die Identität der Opfer festzustellen und den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Ermittlungen fortschreiten.

