In Augsburg haben am späten Nachmittag rund 12.000 Menschen an einer Demonstration gegen Rechtsextremismus teilgenommen. Unter dem Motto „Augsburg gegen den Rechtsruck“ versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Rathausplatz, um ein Zeichen für Demokratie und Menschenwürde zu setzen.
Die Veranstalter, das „Bündnis für Menschenwürde“, hatten ursprünglich nur mit einigen Tausend Menschen gerechnet, doch der Andrang war deutlich größer. Auch die Polizei hatte sich vorsorglich auf bis zu 10.000 Demonstrierende eingestellt, doch diese Zahl wurde noch übertroffen. Unter den Rednern war unter anderem Markus Krapf, der Präsident des FC Augsburg.

Friedlicher Protest mit Lichtermeer
Laut einem Sprecher der Polizei verlief die Kundgebung ohne Zwischenfälle und sehr friedlich. Am Abend sollte die Demonstration mit einem Lichtermeer fortgesetzt werden, wie die Organisatoren über Instagram mitteilten.
Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass viele Menschen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen wollen. Besonders vor dem Hintergrund der bevorstehenden Bundestagswahl war die Demonstration ein starkes Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt.


