Die Stadtbücherei St. Jakob in Friedberg erhält 24.000 Euro für ihre neue Inneneinrichtung. Der Sonderzuschuss stammt aus einer Fraktionsinitiative der Regierungsfraktionen im Bayerischen Landtag.
Die Bücherei wird derzeit umfassend saniert und modernisiert. Geplant sind neue Regale, eine flexiblere Raumgestaltung sowie Ruhezonen und Arbeitsplätze zum Lernen, Lesen und für den Austausch. Ein barrierefreier Eingang und ein großes Schaufenster zur Straße sollen den Zugang und die Sichtbarkeit verbessern.
Das Vorhaben wird von mehreren Partnern getragen. Die Stadt Friedberg hat die Baukosten übernommen und steht der Stadtpfarrei St. Jakob beim Umbau zur Seite. Das 18-köpfige Team der Bücherei arbeitet ehrenamtlich und wird von Eva Michl und Angela Baier geleitet. Stadtrat Stefan Kreitmeyr würdigte das Engagement und verwies auf die große Resonanz im Stadtgebiet. Eine Wiedereröffnung in den bisherigen Räumen ist nach seinen Angaben im Januar 2027 geplant.
Mehr Platz für Begegnung und Kinder
Zur erneuerten Bücherei soll künftig eine direkte Verbindung zum Kultur- und Begegnungscafé „Divano“ bestehen. Dadurch sollen Literatur, Bildung und kulturelles Leben im Zentrum Friedbergs stärker miteinander verbunden werden. Nach Angaben von Büchereileiterin Eva Michl entstehen zudem Sitzmöglichkeiten für Kinder und Räume mit mehr Aufenthaltsqualität.
Die Stadtbücherei verfügt über rund 19.000 Medien. Jährlich verzeichnet sie etwa 110.000 Entleihungen und zählt 2.300 Nutzerinnen und Nutzer. Im Jahr ihres 110-jährigen Bestehens wird die Einrichtung grundlegend erneuert. Nach Angaben des Diözesanbibliothekars Peter Hart erhält sie nach 30 Jahren eine komplette Neueinrichtung, wird barrierefrei und bekommt einen neuen Kinderbereich.

