Social Media, Streaming, Gaming: Die beliebtesten Online-Hobbys der Deutschen

Presse Augsburg
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Abends nach der Arbeit läuft bei vielen das gleiche Programm: kurz durch den Feed scrollen, dann eine Serie starten oder ein paar Runden spielen. Ganz oben steht dabei Social Media. Laut der ARD/ZDF-Medienstudie 2026 nutzen 91 Prozent der 14- bis 29-Jährigen mindestens einmal pro Woche soziale Netzwerke, 72 Prozent sogar täglich. Mit dem Alter sinkt der Anteil deutlich, bei den über 70-Jährigen sind es nur noch 22 Prozent. Die stärkste Plattform ist Instagram, das 40 Prozent der Menschen ab 14 Jahren wöchentlich und 28 Prozent täglich erreicht. Facebook kommt auf 28 Prozent und hat im Vergleich zum Vorjahr drei Punkte verloren, TikTok liegt bei 18 Prozent und damit zwei Punkte unter dem Vorjahreswert. Dahinter folgen Snapchat mit 13 und Pinterest mit 11 Prozent, das Karrierenetzwerk LinkedIn erreicht 8 Prozent.

Streaming hat das Fernsehen überholt

Auf Platz zwei folgt das Streaming. Nach einer im September 2026 veröffentlichten Bitkom-Umfrage schauen 89 Prozent der Deutschen Filme, Serien oder Videos über das Internet, klassisches Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne erreicht nur noch 81 Prozent. Die meistgenutzte Videoplattform ist YouTube mit einer Reichweite von 71 Prozent, die Streamingangebote von ARD und ZDF kommen auf 56 beziehungsweise 51 Prozent. Audioinhalte streamen 88 Prozent, und bei Musik und Podcasts liegt Spotify mit 44 Prozent vorne. Kostenlos ist das Vergnügen nicht immer: 61 Prozent der Streaming-Nutzer zahlen für Inhalte, wer ein Abo hat, gibt dafür im Schnitt 18,50 Euro im Monat aus. Selbst bei den über 65-Jährigen streamen bereits 68 Prozent.

Gaming: 41,2 Millionen Spieler und legale Online-Slots

Das dritte große Online-Hobby ist Gaming, und es ist längst kein Thema mehr nur für Jugendliche. Laut dem Branchenverband game spielen in Deutschland 41,2 Millionen Menschen Computer- und Videospiele, das sind rund sechs von zehn Personen zwischen 6 und 69 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt bei 38,3 Jahren, und 46 Prozent der Spieler sind Frauen. Am häufigsten wird auf dem Smartphone gespielt (23,7 Millionen), knapp dahinter liegt die Konsole mit 22,1 Millionen, am PC sind es rund 14 Millionen. Zum Gaming im weiteren Sinn gehören für viele Erwachsene auch Online-Slots. Seit dem Glücksspielstaatsvertrag vom Juli 2021 dürfen virtuelle Automatenspiele in Deutschland legal angeboten werden, sofern der Anbieter eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat und auf deren offizieller Whitelist steht. Eine große Auswahl an Spielautomaten, von bekannten Klassikern bis zu neueren Titeln, findest du unter merkurbets.de/de/slots.

Klare Regeln für Spielautomaten im Netz

Legale Online-Slots unterscheiden sich spürbar von dem, was viele aus ausländischen Casinos kennen. Pro Dreh darfst du höchstens einen Euro setzen, zwischen zwei Spielen müssen mindestens fünf Sekunden liegen, und Autoplay ist verboten, jede Runde startest du also selbst. Bonuskäufe, mit denen man Freispiele direkt erwerben könnte, sind ebenfalls nicht erlaubt. Für alle lizenzierten Anbieter zusammen gilt grundsätzlich ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro im Monat, das über die zentrale Datei LUGAS kontrolliert wird. Jeder lizenzierte Anbieter muss außerdem einen Panik-Button anbieten, der dich sofort für 24 Stunden sperrt, und ist an das Sperrsystem OASIS angeschlossen. 

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