Einmal müssen sie noch ran | FC Augsburg muss sich bei Holstein Kiel beweisen

Am Samstag vor Weihnachten muss der FC Augsburg ein letztes Mal in diesem Kalenderjahr ran. Bei Aufsteiger Holstein Kiel müssen die Schwaben mehr zeigen als zuletzt.

Am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) ist der FC Augsburg erstmals in der Bundesliga bei Holstein Kiel gefordert. Die Schwaben müssen im hohen Norden unter Beweis stellen, dass mehr in ihnen steckt, als sie zuletzt gezeigt hatten. Zwar agierte die Mannschaft von Trainer Jess Thorup zuletzt ohne den Ball wieder deutlich besser, hat aktuell aber im Spiel nach vorne ihre Probleme. Nach zahlreichen Gegentoren in der laufenden Saison (bereits 27 Gegentreffer) wurde nach der 0:4-Pleite in Leipzig auf das Defensivverhalten der Mannschaft gesetzt.

Das Spiel mit Ball muss besser werden

Auch gegen den engagierten Aufsteiger aus Schleswig-Holstein sollte man nur wenig zulassen, allerdings muss auch endlich auch wieder mehr Durchschlagskraft nach vor dem gegnerischen Tor entwickelt werden. Zuletzt fehlte Augsburg immer wieder die nötige Kreativität und Zielstrebigkeit. In Verbindung mit fehlendem Abschlussmut führte das Ganze dazu, dass man bisher nur 16-mal getroffen hatte, nur vier Teams sind in dieser Kategorie schwächer. Aber Holstein hat Defensivprobleme, kassierte mit Abstand die meisten Gegentreffer, der FCA ist gefordert dies auszunutzen. Thorup ist sich dessen bewusst: „Im Ballbesitz wollen wir den nächsten Schritt machen und mehr Chancen kreieren.“

Foto: Wolfgang Czech

Die Kieler haben bisher nur einen Sieg einfahren können, für drei Punkte unter dem Weihnachtsbaum muss der FC Augsburg aber fähig sein, vor beiden Toren abzuliefern. 16 Punkte nach 14 Spielen sind sicher noch nicht das, was man sich in der Schwabenmetropole vor der Saison gewünscht hatte. Mit einer „sexy“ Spielweise wollte man die Zuschauer begeistern, davon ist man aktuell weit entfernt.

Der FCA muss auf seinen Kapitän verzichten | Foto: Wolfgang Czech

Gegen Holstein muss der FCA auf seinen gelbgesperrten Kapitän Jeffrey Gouweleeuw verzichten. Nachdem in dieser Woche ein Virus die Mannschaft aufgesucht hatte, darf man abwarten, ob Thorup auf seine restliche Stammelf bauen kann.

Die voraussichtliche Aufstellung

Labrovic – Matsima, Bauer, Schlotterbeck – Wolf, Jakic, Giannoulis – Onyeka, Claude-Maurice – Essende, Tietz

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