Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten ist da – Zeit für eine kleine Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr in der aktuellen Ausgabe von Zoo Augsburg aktuell.
2024 brachte viele besondere Momente und einige neue Bewohner, die für Begeisterung bei Besuchern und Mitarbeitern sorgten: majestätische Löwen, imposante Bären, sanfte Elefanten und zuletzt, im Oktober, die faszinierenden Mähnenwölfe.
„Es war ein tolles Jahr für unseren Zoo“, resümieren die Verantwortlichen zufrieden und blicken gleichzeitig voller Vorfreude auf 2025.
Die jungen Wilden
Nach längerer Pause gibt es im Zoo wieder Nachwuchs bei den Straußwachteln: Küken sind geschlüpft und erkunden neugierig ihre Umgebung. Auch die Pfeilgiftfrösche können sich über neue Mitglieder freuen – mehrere Kaulquappen haben sich erfolgreich zu Fröschen entwickelt und gelten damit offiziell als „geboren“.

Ein Highlight ist das jüngste Familienmitglied der bolivianischen Nachtaffen. Mit dem Neuzugang zählt die Familie jetzt fünf Mitglieder. Doch der Platz in der Gruppe ist begrenzt: Es könnte sein, dass das älteste Geschwisterkind die Familie verlassen muss, möglicherweise erst, wenn weiterer Nachwuchs hinzukommt.
Die Neuzugänge
Der Tierpark hat Zuwachs erhalten: Aus dem Biosphaerium Elbtalaue ist ein junges weibliches Biber-Weibchen eingezogen. Allerdings verlief die Zusammenführung mit den bereits im Tierpark lebenden Tieren bislang nicht wie erhofft. Um Stress zu vermeiden, wurde das Weibchen vorerst separat untergebracht. Nun soll sie in Ruhe ihr neues Gehege erkunden und sich an die Umgebung gewöhnen.
Aus dem Zoo Chester in Großbritannien kamen außerdem fünf Schmalschnabelstare an. Diese exotischen Vögel sind eine Bereicherung für die Artenvielfalt des Tierparks. Besucher dürfen gespannt sein, die neuen Bewohner in ihrer Anlage zu beobachten.
Die Abgänge

Die Nachzucht der Rosenhalsfruchttauben wurde erfolgreich an den Zoo Beauval in Frankreich übergeben. Der Umzug der Vögel markiert einen wichtigen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit und zum Erhalt dieser faszinierenden Art.
Die Trauerfälle
Leider gibt es im Zoo Augsburg aber auch Verluste zu beklagen: Ein Katta musste nach einer schwerwiegenden Verletzung, die durch Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe entstanden war, euthanasiert werden. Diese Entscheidung wurde schweren Herzens getroffen, um dem Tier weiteres Leid zu ersparen.
Auch im Vogelbestand gab es traurige Verluste. Ein Kaptriel, ein Säbelschnäbler, ein Rotschenkel und eine Brandgans sind verstorben. Das Team des Tierparks arbeitet weiterhin engagiert daran, die bestmögliche Versorgung und Pflege für alle Tiere zu gewährleisten.
Was sich sonst noch tut
Aufmerksamen Zoobesuchern ist es sicherlich bereits aufgefallen: Nach der Verschönerung der Volieren in der Tropenhalle hat Herr Oschatz auch die Rückwände der Pavian- und Rotbüffelanlage mit einem neuen Design aufgewertet.
Diese ansprechende Gestaltung wurde durch die großzügige Finanzierung des Zoo-Shops Krätschmer ermöglicht.


