Auftragseingang der Industrie gestiegen

DTS Nachrichtenagentur
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Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Juni 2026 gegenüber Mai saison- und kalenderbereinigt um 3,1 Prozent gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Donnerstag mit.

Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von April 2026 bis Juni 2026 um 1,3 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge blieb er unverändert (0,0 Prozent). Im Mai 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber April 2026 um 0,3 Prozent (vorläufiger Wert: +1,9 Prozent). Diese Revision ergibt sich aus einer Anpassung bei der Preisbereinigung.

Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Juni ist zu einem großen Teil auf die deutlichen Anstiege im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent) zurückzuführen. In beiden Bereichen meldete eine Reihe von Betrieben Großaufträge. Auch der Zuwachs in der Automobilindustrie (+3,8 Prozent) wirkte sich positiv auf das Gesamtergebnis aus. Im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) hingegen sanken die Auftragseingänge um 41,7 Prozent gegenüber dem hohen Niveau des Vormonats. Zu Großaufträgen in diesem Bereich liegen für das vorläufige Ergebnis für Juni 2026 bislang nur unvollständige Daten vor.

Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im Juni 2026 um 6,4 Prozent höher und bei den Konsumgütern um 4,2 Prozent höher als im Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern fiel er um 2,5 Prozent.

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Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent. Dabei fielen die Aufträge aus der Eurozone um 14,0 Prozent und die Aufträge von außerhalb der Eurozone stiegen um 10,2 Prozent. Die Inlandsaufträge stiegen um 7,8 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt 1,3 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,4 Prozent niedriger. Für Mai 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber April 2026 (vorläufiger Wert: +1,8 Prozent). Auch hier ergibt sich die Revision aus einer Anpassung bei der Preisbereinigung.

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.