Augsburger OB-Wahl 2026 | Weitere Kandidaten stehen fest – Parteien positionieren sich

Die Vorbereitungen zur Kommunalwahl 2026 in Augsburg nehmen Fahrt auf. Die Parteien stellen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters auf – mit klaren Signalen in Richtung Wählerinnen und Wähler.

SPD setzt geschlossen auf Florian Freund

Die SPD Augsburg hat am Wochenende einstimmig Florian Freund als ihren Oberbürgermeisterkandidaten nominiert. Alle Delegierten sprachen sich für den langjährigen Stadtrat aus. Die Partei zeigt sich überzeugt, mit ihm einen engagierten und authentischen Kandidaten ins Rennen zu schicken. 100 % der Delegierten der SPD Augsburg haben sich für ihn ausgesprochen.  Die Nominierung von Florian Freund erfolgt in einem politischen Kontext, der zunehmend von Herausforderungen durch Extremismus geprägt ist. Mit seiner politischen Vision sieht die SPD Augsburg die Augsburger Positionierung gegen Extremismus als einen zentralen Bestandteil ihres Wahlprogramms, um eine vielfältige und tolerante Stadtgesellschaft zu fördern. Freund hat bereits betont, dass er sich aktiv für eine Politik einsetzen möchte, die den Zusammenhalt aller Bürgerinnen und Bürger stärkt.

Freund, der als sachorientierter und zugänglicher Politiker gilt, will mit einem bürgernahen Wahlkampf punkten.

AfD nominiert Jurca ohne Gegenkandidat

Parallel stellte die Augsburger AfD ihre Weichen: In ihrer Aufstellungsversammlung wählte sie den Landtagsabgeordneten und Stadtrat Andreas Jurca einstimmig zu ihrem OB-Kandidaten – ohne Gegenkandidaten. Jurca führt auch die Stadtratsliste der Partei an, gefolgt von Raimond Scheirich (MdB und Stadtrat) sowie Stadträtin Sabine Felker.

Die AfD kündigt an, ihr kommunalpolitisches Programm nach der Sommerpause im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen. Dabei sollen die Bürger auch Gelegenheit bekommen, die Kandidaten persönlich kennenzulernen.

Amtsinhaberin und grüne Kandidatin bereits im Rennen

Amtsinhaberin Eva Weber will OB bleiben | Foto: Wolfgang Czech

Auch die anderen großen Parteien in Augsburg haben ihre Spitzenkandidaten nominiert: Die CSU tritt erneut mit der amtierenden Oberbürgermeisterin Eva Weber an. Für die Grünen geht Bürgermeisterin Martina Wild ins Rennen um das höchste Amt der Stadt. Auch ein Kandidat der Freien Wähler wird noch erwartet.

Damit zeichnet sich bereits früh ein vielfältiges Bewerberfeld ab – mit deutlichen programmatischen Unterschieden. Die heiße Phase des Wahlkampfs beginnt im Herbst, die Wählerinnen und Wähler dürfen sich auf intensive Debatten und zahlreiche Begegnungsformate einstellen.

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