Augsburger Panther verabschieden sich mit Heimsieg in die Pause

Mit einer starken Leistung haben die Augsburger Panther einen wichtigen Erfolg in der DEL gefeiert. Im letzten Spiel vor der Olympiapause bezwang der AEV den amtierenden Deutschen Meister Eisbären Berlin vor heimischem Publikum verdient mit 2:1 und sammelte wertvolle Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

Für die Augsburger reichte es noch nicht für ein Comeback von T.J. Trevelyan und Anthony Louis, zudem fehlte Alexandre Grenier weiterhin gesperrt. Dennoch nahm Trainer Bill Peters eine Veränderung vor: Im Tor erhielt Peyton Jones den Vorzug vor Michael Garteig.

Im ersten Drittel entwickelte sich ein flottes, ausgeglichenes Spiel. Berlin hatte zu Beginn etwas mehr Scheibenbesitz und kam häufiger zum Abschluss, ohne jedoch große Gefahr auszustrahlen. Der einzige Treffer des Auftaktdrittels fiel dennoch auf der Gegenseite: Nach einem gewonnenen Bully nutzte Ty Ronning den ihm gewährten Raum und traf mit einem verdeckten Schuss präzise ins Kreuzeck zum 0:1 (16.).

Deutlich stärkerer AEV im Mitteldrittel

Nach der ersten Pause präsentierten sich die Panther deutlich offensiver. Bereits wenige Sekunden nach Wiederbeginn hatte D.J. Busdeker die große Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch am stark reagierenden Jake Hildebrand im Berliner Tor. Auch Jason Bast (26.) sowie Tim Wohlgemuth im Powerplay (27.) fanden ihren Meister im Gästekeeper.

Während Berlin zwischendurch ebenfalls gefährlich blieb, belohnten sich die Augsburger für ihren Aufwand noch im zweiten Drittel. Nach energischem Forechecking von Joe Cramarossa landete der Puck bei Alexander Blank, der per Rückhand zum verdienten 1:1-Ausgleich einschob (37.).

Mayhew sorgt für die Entscheidung

Im Schlussabschnitt drückte der AEV weiter aufs Tempo. In Überzahl traf Riley Damiani zunächst nur den Pfosten (41.), wenig später verzog Wohlgemuth aus aussichtsreicher Position. Die Entscheidung fiel schließlich in einer Fünf-gegen-drei-Situation: Nach einem Schuss von Busdeker sprang die Scheibe günstig zurück und Kyle Mayhew musste nur noch zum 2:1 einschieben (50.).

Panther bringen Sieg souverän über die Zeit

Weitere Überzahlmöglichkeiten blieben ungenutzt, doch defensiv ließen die Panther nichts mehr anbrennen. Spätestens nach der Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Berlins Eric Mik nach einem harten Check an Damiani war die Partie entschieden. Augsburg spielte die verbleibende Zeit souverän herunter und sicherte sich drei enorm wichtige Punkte.

Mit nun 54 Zählern aus 44 Spielen geht der AEV in die Olympiapause und liegt bei noch acht ausstehenden Partien nur drei Punkte hinter Rang zehn – die Hoffnung auf die Playoffs lebt weiter.

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