Der Festumzug ist Jahr für Jahr eines der Highlights des Augsburger Plärers im Herbst– und dabei alles andere als ein klassischer bayerischer Trachtenzug. Vielmehr bietet er ein farbenfrohes Bild der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt Augsburgs.
Am Samstag, 23. August, starten um 12:30 Uhr ganze 90 Gruppen mit 1.950 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Maximilianstraße. Die Strecke führt über Karolinenstraße, Karlstraße und Volkhardtstraße bis zum Plärrergelände.
Musik, Oldtimer und tierische Begleitung
Zwölf Musikgruppen sorgen für den Takt, während viele Mitwirkende zu Fuß unterwegs sind, andere in Kutschen oder historischen PKW fahren. 23 Oldtimer-Traktoren erfreuen die Liebhaber landwirtschaftlicher Technik, und die Blaulichtorganisationen sind mit ihren Einsatzfahrzeugen vertreten.
Auch Pferdesport- und Hundevereine präsentieren ihre Tiere, ergänzt durch Showtanzgruppen, Handwerkszünfte wie Schausteller, Kaminkehrer, Bäcker und Jäger, sowie Vertreter des amerikanischen und deutschen Militärs. Faschingsgesellschaften, historische Garden, Parteien, Sport-, Schützen- und Wassersportvereine bereichern ebenfalls das Bild.
Zwei Stunden Feststimmung bis zum Plärrer
Rund zwei Stunden dauert der Zug, der an der Tribüne vorbeizieht, wo voraussichtlich Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister Fabian Mehring und Oberbürgermeisterin Eva Weber zusammen mit weiteren Ehrengästen die Teilnehmenden begrüßen werden.
Für die fachkundige Moderation sorgt Marion Buk-Kluger, die mit ihrem Wissen um Augsburger Besonderheiten den Festzug kommentiert.
Organisation mit Leidenschaft
Seit 2012 liegt die Organisation in den Händen von Andreas Schlachta, der den Festumzug zu einem außergewöhnlichen Ereignis macht.


