Bald schon ist es wieder Zeit für den Augsburger Plärrer – Das haben die Verantwortlichen geplant

Am 22. August ist es wieder so weit, dann ist wieder Zeit für den Augsburger Plärrer. 17 Tage lang bietet Schwabens größtes Volksfest dann wieder alles, was das Rummelherz begehrt. Bereits an diesem Dienstag präsentierten die schwäbischen Schausteller, was sie alles geplant haben.

Schon bald ist es wieder so weit: Der Augsburger Plärrer wird am Freitag, 22. August mit dem Festbieranstich durch Oberbürgermeisterin Eva Weber in Held´s Schaller Zelt Stadl offiziell eröffnet werden. Insgesamt lockt Schwabens größtes Volksfest dann 17 Tage lang auf den Kleinen Exerzierplatz. 

Ein Fest mit vielen Highlights

Ab Montag wird es hektisch werden, damit alles rechtzeitig herausgeputzt ist. Die meisten Schausteller beginnen dann, ihre Buden und Geschäfte aufzubauen. Schon eine gute Woche zuvor ist ersichtlich, was hier in wenigen Tagen geboten sein wird.

Neben den beiden Bierzelten wird schon an den Großgeschäften gewerkelt. Wie Schwabens Schaustellerchef Josef (Joe) Diebold am Dienstag mit Stolz verkündete, ist es den Verantwortlichen gelungen, neben zahlreichen Klassikern auch wieder besondere Attraktionen zu verpflichten. Unter anderem dürfen sich die Menschen aus der gesamten Region auf das 48 Meter hohe Riesenrad „Movie Star“ und das vom Oktoberfest München bekannte 90 Meter hohe Hochfahrgeschäft „Bayern Tower“ freuen.

Ein buntes, umfangreiches Rahmenprogramm sorgt für weitere Highlights. Feuerwerke an den Freitagen, Maskottchenparaden, ein Back-to-the-Sixties-Tag (26.8.) mit Oldtimern sowie passender Musik und viele Veranstaltungen über die gesamte Festzeit sollen für zusätzliche Unterhaltung sorgen.

Großes Event, großer Aufwand: Der Plärrerumzug

Bereits am ersten Samstag (23. August) wird der Große Plärrerumzug durch die Schwabenmetropole rollen. Unzählige Gruppen werden ab 12:30 Uhr von der Maximilianstraße aus Richtung Festgelände ziehen. Neben rund 2000 Teilnehmern haben unter anderem auch Ministerpräsident Markus Söder und Staatsminister Fabian Mehring ihr Kommen zugesagt.

Augsburger Plärrer | Festumzug wird zur Eröffnung wieder die ganze Vielfalt der Stadt zeigen

Die Organisation des Umzugs wird immer mehr zu einer Herkulesaufgabe. Organisator Andreas Schlachta ist es trotz der weiter gestiegenen Auflagen gelungen, ein tolles Event zu organisieren. Neben zahlreichen Sicherheitseinrichtungen mussten 48 Schutzfahrzeuge besorgt werden. „Ohne Unterstützung wäre keine Durchführung mehr möglich“, betont Schlachta. Der Organisator bedankt sich unter anderem bei den Feuerwehren, die ihm hier helfend zur Seite stehen werden.

Investition in Innovation

Auch Marktamt und Schausteller ziehen an einem Strang und lassen sich neben dem „normalen“ Festbetrieb immer wieder etwas Neues einfallen. „Das ist ein großer Wurf, den wir landen konnten“, heißt es aus dem Marktamt. Gemeint ist ein eigener Funkmast für eine bessere Handyverbindung auf dem Plärrergelände. Künftig sollte jeder sein Selfie ohne Übertragungsprobleme vom Volksfest aus versenden oder einen verschollenen Begleiter anrufen können.

Auch die Polizei hat eine innovative Neuerung anzubieten: Ein digitales Fundbüro. Wer etwas gefunden oder verloren hat, kann dies über eine passende App checken. Informationsplakate werden auf dem gesamten Platz verteilt werden

Plärrer ist eine sichere Veranstaltung

Auch sonst macht die Polizei von der Plärrerwache aus einen guten Job. „Der Plärrer ist eine sichere Veranstaltung für unsere Gäste“, betont Diebold. Damit hat der Schaustellerchef recht. Robert Maschke von der Augsburger Polizei berichtet von weiter rückläufigen Straften. Beim Osterplärrer gab es beispielsweise (nur noch) drei schwere Körperverletzungen. „Da schaffen wir in der Innenstadt an zwei Abenden mehr“, so der Leiter der zuständigen Polizeiinspektion. 

„Was macht der Bierpreis?“

Damit es nicht ausartet, sollte der Konsum des Festbieres im geregelten Rahmen erfolgen. Und schon kommen wir an Ende zur für viele wichtigen Frage: „Was macht der Bierpreis?“. Er bleibt im Vergleich zum Osterplärrer konstant. Im Schaller muss man für den Liter Thorbräu-Bier 12,90 Euro, im Binswanger-Zelt 12 Euro bezahlen.

 

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Dominik Mesch
Dominik Mesch
Dominik Mesch ist freier Redakteur und Mitglied der Presse Augsburg-Redaktion.

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