HEILSBRONN. (175) Am Freitag, den 20. Februar 2026, wurde eine 51-jährige Frau aus Wolframs-Eschenbach von einem mutmaßlichen Betrüger angerufen, der sich als Mitarbeiter der Postbank ausgab. Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.
Gefährliche Anrufe im Namen der Bank
Der Anrufer kontaktierte die Frau über das Festnetz und behauptete, ein Trojaner sei auf ihrem Konto entdeckt worden. Um die Angelegenheit zu klären, müsse das Konto verifiziert werden. Die Betrüger forderten die Frau auf, ihren Verfügungsrahmen zu erhöhen und eine sogenannte „Scheinüberweisung“ über 30.000 Euro an eine Bank in Litauen durchzuführen. Sie drohten damit, das Konto für 30 Tage zu sperren, sollte sie nicht kooperieren. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte.
Ermittlungen und Warnungen der Polizei
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall werden vom Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernommen. Die Polizei gibt Ratschläge, wie Bürger sich vor solchen Betrugsmaschen schützen können:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie am besten sofort auf.
- Geben Sie niemals Ihre Bankdaten preis.
- Nutzten Sie die Funktionen Ihrer Telefonanlage oder Ihres Anbieters, um unliebsame Anrufe zu blockieren, beispielsweise aus dem Ausland.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus dem Telefonbuch entfernen, wenn Sie dies wünschen.
- Gestatten Sie keinem Dritten den Fernzugriff auf Ihren Computer.
- Informieren Sie Freunde und Nachbarn über diese Betrugsmethoden.
Kai Schmidt / bl


