Die Augsburger Panther konnten sich in Frankfurt nach einem 1:3 wieder zurückkämpfen, am Ende gewannen aber doch wieder die anderen. Die Löwen siegten 4:3. Es war die zehnte Niederlage für den AEV in Serie.
Neun Niederlagen in Serie haben Spuren hinterlassen. Die Augsburger Panther wollten dieses Tal in Frankfurt hinter sich lassen und zeigten von Beginn an großes Engagement. Wie so oft in den letzten Wochen waren es aber die Gegner, die ihre Chancen effektiver zu nützen wussten.
Wirt konnte Strauss Mann überwinden und die Löwen in Front schießen (14.). Augsburg hatte an diesem Dienstagabend aber schnelle eine Antwort. Trevelyan konnte keine halbe Minute nach dem 1:0 ausgleichen. Weil der AEV sicher aber nur wenig später einen der vielen Aufbaufehler in dieser Saison leistete, konnte Fröberg noch vor der ersten Pause die Hausherren wieder in Führung schießen.
Zu viele Fehler und ein unnötiges Foul
Die vielen Fehler sind und bleiben eines der Hautprobleme der Panther, nach einem weiteren Scheibenverlust war es Bokk der die Hessen davonziehen ließ (29.). Weil der sonst so gute Löwen-Keeper Brenner sich die Scheibe fünf Sekunden vor der zweiten Pausensirene, nach einem Versuch von Köhler, selbst ins Tor geworfen hatte, konnten die Gäste durchaus hoffnungsvoll in den Schlussabschnitt starten. Das Comeback von Damiani war zu diesem Zeitpunkt bereits wieder beendet. Nach dem dritten Frankfurter Treffer hatte er sich zu einem Stockstich hinreißen lassen und zu Recht eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt bekommen. Er wird den Panthern nun auch in den kommenden Spielen fehlen.
Bitteres Ende für kämpfende Panther
Seine Kollegen gaben im letzten Drittel nochmals richtig Gas und waren über weite Strecken das bessere Team. Das 3:3 fiel hochverdient. Captain Denis Reul leitete den Angriff selbst ein, bevor er den Puck nach einer Vorlage von Trevelyan zum Ausgleich in die Maschen nagelte (46.). Der AEV wollte nun mehr, wurde aber wieder einmal kalt erwischt. Knapp zwei Minuten vor dem Ende wurde die Scheibe aus Augsburger Sicht unglücklich vom Oberkörper von Fröberg unhaltbar zum entscheidenden 4:3 abgefälscht. Bitter für die Augsburger Panther die an diesem Abend ein bitteres „Jubiläum“ begehen mussten. Seit dem 11. Oktober warten sie nun auf einen Erfolg, seit zehn Partien ist man ohne Erfolgserlebnis.
Nächste Chance gegen Straubing
Am Freitag erwartet man im bereits ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion die Straubing Tigers. Auch gegen den Champions Hockey League-Teilnehmer aus Niederbayern wird die Mannschaft von Trainer Ted Dent als Außenseiter ins Rennen gehen.


