Ein beunruhigender Zwischenfall hat am Sonntagvormittag die Gemeinde Aichach aufgeschreckt. In der Maria-Himmelfahrts-Kirche ging eine Bombendrohung ein, die einen umfassenden Polizeieinsatz auslöste. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht nicht – dennoch ermittelt die Polizei nun intensiv zu den Hintergründen.
Großeinsatz nach Drohanruf
Gegen 11 Uhr wurden die Einsatzkräfte informiert: In der Kirche soll sich ein Sprengsatz befinden. Um keine Risiken einzugehen, wurde der Publikumsverkehr sofort gestoppt und der Bereich um die Kirche für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Besucherinnen und Besucher mussten die Kirche verlassen, weitere Personen wurden ferngehalten.
Suche mit Spezialkräften
Die Polizei nahm die Drohung sehr ernst und durchsuchte das Kirchengebäude gründlich. Auch ein speziell ausgebildeter Sprengstoffhund kam zum Einsatz. Raum für Raum wurde kontrolliert, doch am Ende gab es Entwarnung: Es wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden.
Ermittlungen zu Herkunft und Motiv
Nach Abschluss der Durchsuchung konzentrieren sich die Ermittler nun darauf, wer hinter der falschen Drohung steckt und welches Motiv dahinterstehen könnte. Die Polizei betont, dass solche Vorfälle kein Kavaliersdelikt sind – sie binden erhebliche Einsatzkräfte und verunsichern die Bevölkerung.
Die Gemeinde kann vorerst aufatmen: Die Bombendrohung in der Maria-Himmelfahrts-Kirche hat sich als unbegründet herausgestellt. Die Polizei arbeitet weiter daran, den oder die Verantwortlichen zu identifizieren.


