Bundesregierung gegen Marktinterventionen in Energiepreiskrise

Die Bundesregierung zeigt sich vor dem Europäischen Rat in der Frage möglicher Marktinterventionen zur Senkung der Energiepreise zurückhaltend.

Aral-Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Man sei insbesondere bei einem möglichen Preisdeckel „skeptisch“, erfuhr die dts Nachrichtenagentur am Dienstag aus Regierungskreisen. Die EU-Kommission werde zur Ratssitzung am Donnerstag voraussichtlich eine „Toolbox“ vorlegen, die vermutlich aus möglichen Beihilfen und Steuersenkungen besteht. Solche müssten dann aber von den einzelnen Staaten beschlossen werden.

Die Bundesregierung erwartet jedoch in keinem Fall, dass die Energiepreise nach dem Rat in dieser Woche purzeln. „Das Thema bleibt länger erhalten“, hieß es am Dienstag aus Regierungskreisen.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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