Die Augsburger Panther bleiben in der Saison 2025/26 der PENNY DEL weiter punktlos. Auch im dritten Spiel musste sich das Team von Headcoach Bill Peters geschlagen geben – beim ersten Derby der Saison gegen den EHC Red Bull München setzte es eine verdiente 3:6-Niederlage. Zwar zeigte der AEV lange Zeit eine engagierte Leistung, doch individuelle Fehler und ein bitterer Doppelschlag im Schlussdrittel sorgten für die nächste Enttäuschung.
Trevelyan zurück, Louis fehlt
Vor dem Spiel gab es personelle Umstellungen beim AEV: Torhüter Michael Garteig rückte für Peyton Jones wieder ins Tor, Moritz Wirth stand neu in der Verteidigung, und T.J. Trevelyan feierte nach seiner Verletzungspause sein Saisondebüt. Verzichten musste Augsburg kurzfristig auf Anthony Louis, den zweitbesten Scorer der Vorsaison.
Trotz des Ausfalls startete Augsburg mutig. Bereits in der ersten Minute prüfte Tim Wohlgemuth den Münchner Keeper Niederberger. Auch wenn München danach das Spielgeschehen übernahm, konnte sich Garteig mehrfach auszeichnen. In der 14. Minute ging Augsburg sogar durch Damiani in Führung. Doch die Freude währte nicht lange – ein Fehler im Spielaufbau ermöglichte Münchens Oswald den schnellen Ausgleich (16.).
Offener Schlagabtausch im zweiten Drittel
Im zweiten Abschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. D.J. Busdker hatte in Unterzahl die große Chance zur Führung für Augsburg (27.), während Garteig auf der anderen Seite erneut mit spektakulären Paraden glänzte. Doch in Überzahl war München eiskalt: Ehliz wurde von Hirose und Rieder freigespielt, aus kurzer Distanz konnte dieser für den EHC treffen (36.) Beinahe hätte Augsburg kurz vor Drittelende noch geantwortet, doch der Ausgleich wollte nicht fallen.
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Doppelschlag entscheidet das Spiel
Der Beginn des Schlussabschnitts brachte dann die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Innerhalb von nur 14 Sekunden trafen zunächst Hager und direkt danach Pokka für München – beide Tore fielen aus dem Slot heraus, wo Augsburg zu wenig Zugriff hatte (jeweils 44. Minute).
Der AEV fand in der Folge kaum noch zu seinem Spiel, auch zwei Powerplays verpufften ohne größere Gefahr. Oswald erhöhte schließlich auf 5:1 (55.), ehe Damiani mit seinem zweiten Treffer zumindest Ergebniskosmetik betrieb (57.). Doch auch darauf hatte München eine Antwort – Brooks traf erneut für den EHC (59.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Wohlgemuth mit dem dritten Treffer für Augsburg (60.).
Konzentration auf Heimspiel gegen Iserlohn
Auch wenn die Augsburger Panther phasenweise mithalten konnten, reichten Einsatz und einzelne starke Aktionen nicht aus, um etwas Zählbares aus München mitzunehmen. Nun gilt es, sich auf das nächste Heimspiel zu konzentrieren. Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am Sonntag um 19:00 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion, wenn die Iserlohn Roosters in Augsburg zu Gast sind.


