Drogenfund bei Grenzkontrolle: Haftbefehl gegen Fahrerin, Beifahrer entlassen

Alfred Ingerl
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Bei einer Grenzkontrolle am Donnerstagmittag bei Waldsassen, Landkreis Tirschenreuth, wurden zwei Personen vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. hat die Ermittlungen aufgenommen.

Grenzkontrolle führt zu Waffen- und Drogenfund

Am Donnerstag, den 28. Mai 2026, gegen 12:45 Uhr, kontrollierten die Einsatzkräfte der Grenzpolizei Waldsassen ein Fahrzeug mit zwei Insassen an der B299 im Bereich des Grenzübergangs Waldsassen. Der 30-jährige türkische Beifahrer führte ein Einhandmesser mit sich. Bei der 30-jährigen deutschen Fahrerin fanden die Beamten Betäubungsmittel, darunter 1,4 Gramm, 25,4 Gramm Amphetamin und 3,9 Gramm Cannabis, die sichergestellt wurden.

Drogenversteck in Baden-Württemberg aufgedeckt

Die Durchsuchung der Wohnung der Fahrerin in Baden-Württemberg brachte weitere mutmaßliche Betäubungsmittel ans Licht. Die Polizisten stellten kleine Mengen braunes Pulver, kristallines Pulver sowie weißes Pulver im mittleren dreistelligen Grammbereich sicher. Eine erste Untersuchung bestätigte, dass es sich bei dem weißen Pulver um Amphetamin handelt. Eine umfassende Analyse zur Identifizierung der Substanzen wurde eingeleitet.

Haftbefehl wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am 29. Mai 2026 wurde die Hauptverdächtige einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Nach Erlass eines Haftbefehls wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der türkische Beifahrer wurde nach Erstellung der Anzeige und erkennungsdienstlicher Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei Weiden führt die Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.Opf. fort.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.