Nach einem durchwachsenen Start in die Play-offs zeigte der EHC Königsbrunn am Freitag und Sonntag ein deutlich verbessertes Gesicht. Mit einem 4:3- und einem 6:2-Erfolg gegen die Miners Peißenberg bauten die Brunnenstädter ihre Führung in der Best-of-Seven-Serie auf 3:1 aus.
Freitag: Geduld zahlt sich aus
Trainer Bobby Linke setzte auf eine leicht veränderte Reihenaufstellung, was den Brunnenstädtern sichtbar neue Impulse brachte. Trotz zahlreicher Chancen fiel der erste Treffer erst in der 25. Minute: Tim Bullnheimer verwertete einen Rebound in Überzahl. Kurz darauf legte Johan Lorraine nach, Marc Streicher erhöhte auf 3:0. Die Miners kamen durch Dejan Vogl noch zum 3:1-Anschluss, doch Marco Sternheimer stellte mit seinem Treffer zum 4:1 die Weichen früh auf Sieg. „Mit Leidenschaft, Teamspirit und dem unbedingten Willen zum Sieg konnten die Brunnenstädter die Partie für sich entscheiden“, heißt es.

Sonntag: Hohe Konzentration sorgt für klare Entscheidung
Auch am Sonntag präsentierte sich die Pinguine von Beginn an wach. Nach dem frühen Rückstand durch Ryan Murphy glich Tobias Bader schnell aus. In Überzahl traf Tim Bullnheimer zum 2:1, Peter Brückner und Niklas Länger erhöhten auf 4:1. Hugo Turcotte und Johan Lorraine stellten schließlich mit zwei weiteren Treffern auf 6:2. Bemerkenswert: Goalie Stefan Vajs war gleich zweimal direkt am Spielaufbau beteiligt und sammelte Scorerpunkte.

Blick nach vorne
Mit zwei Siegen im Rücken ist der EHC Königsbrunn wieder im Soll und kann am Dienstag mit einem weiteren Heimsieg vorzeitig ins Halbfinale einziehen. Die Mannschaft zeigte sich konzentriert, hellwach und hungrig – ein klarer Schritt Richtung Play-off-Halbfinale.


