Der EHC Königsbrunn hat im fünften Finalspiel der Best-of-Seven-Serie ein starkes Zeichen gesetzt. Nach zuletzt zwei Niederlagen setzten sich die Brunnenstädter mit 3:1 gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt durch und gehen damit wieder mit 3:2 Siegen in Führung.
Die Partie war geprägt von vielen Strafzeiten und hitzigen Szenen auf beiden Seiten. Beide Teams haderten immer wieder mit den Entscheidungen der Unparteiischen. Königsbrunn setzte auf den gleichen Kader wie im Spiel zuvor, Stefan Rodrigues kehrte nach seiner Spieldauerstrafe zurück ins Aufgebot. Im Tor begann erneut Stefan Vajs, als Backup stand Benni Beck bereit.
Doppelschlag bringt Königsbrunn auf die Siegerstraße
Die Pinguine aus Königsbrunn starteten mit viel Energie in die Partie und machte früh deutlich, dass er die beiden vorherigen Niederlagen vergessen machen wollte. Defensiv präsentierten sich die Hausherren stabil, offensiv ergaben sich zunächst nur wenige klare Chancen.
Die erste große Möglichkeit hatte Johan Lorraine in der achten Minute, doch der Schweinfurter Torhüter parierte. In der 15. Minute wurde es dann turbulent: Nach einem umstrittenen Bandencheck musste Kristers Donins mit einer Spieldauerstrafe vom Eis, was den Gästen eine fünfminütige Unterzahl einbrachte.
Diese Phase nutzte der EHC eiskalt aus. In der 16. Minute traf Dominic Erdt mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zur Führung. Nur 38 Sekunden später erhöhte Marco Riedl nach einem Abpraller auf 2:0 und sorgte für großen Jubel unter den Königsbrunner Fans.
Kaiser erhöht – EHC verteidigt leidenschaftlich
Im zweiten Drittel hatten zunächst die Gäste eine gute Chance, doch im Gegenzug schlug Königsbrunn erneut zu. David Kaiser kam im gegnerischen Drittel an die Scheibe und setzte sie sehenswert zum 3:0 in den Winkel.
In der Folge mussten die Pinguine mehrere Strafzeiten überstehen, teilweise sogar in doppelter Unterzahl. Mit viel Einsatz und einer konzentrierten Defensivarbeit verteidigten die Brunnenstädter jedoch ihren Vorsprung. Beide Teams kamen noch zu Möglichkeiten, weitere Treffer fielen im Mittelabschnitt jedoch nicht.

Spannung und hitzige Schlussphase
Im letzten Drittel erhöhte Schweinfurt den Druck. Eine fünfminütige Strafe gegen Königsbrunn brachte die Gäste zurück ins Spiel. Kurz vor Ablauf der Überzahl traf Alexander Asmus im Nachschuss zum 3:1.
Die Mighty Dogs drängten weiter, fünf Minuten vor Schluss verhinderte nur die Latte einen weiteren Treffer. Auch mit einem zusätzlichen Feldspieler statt Torhüter gelang Schweinfurt kein weiteres Tor. Damit blieb es beim 3:1-Erfolg für Königsbrunn.
Nach der Schlusssirene wurde es noch einmal hitzig: Nach einer Aktion gegen Lion Stange kam es zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Teams, die in Spieldauerstrafen für Lucas Kleider und Luca Szegedin mündeten.
Titelchance für Königsbrunn
Mit dem Sieg hat der EHC Königsbrunn nun die große Chance auf den Meistertitel. In der Best-of-Seven-Serie führen die Brunnenstädter mit 3:2 und können bereits am Donnerstag in Schweinfurt alles klarmachen.
Die Mighty Dogs werden jedoch alles daransetzen, vor heimischem Publikum zurückzuschlagen und ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen.





