Twitch ist eine der beliebtesten Plattformen, um sich eine Community fürs Livestreaming aufzubauen. Mittlerweile geht der Inhalt weit über Videospiele hinaus, denn auch Künstler und Reise-Streams sind unheimlich beliebt und haben ihre eigene kleine Nische auf der Plattform gefunden. Mit der Zeit haben sich aber auch einige Regeln durchgesetzt, die zwar nicht direkt gelten, aber in der Twitch-Community verankert sind. Als neuer Streamer, der vielleicht bisher nur wenig Kontakt dazu hatte, sollte man sich dieser Do’s and Dont’s bewusst sein, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten.
1. Do’s: Kategorien wechseln
Wenn du auf Twitch anfängst, dann musst du dich nicht zwingend auf eine Nische festlegen. Du kannst zocken, aber auch deine Zuschauer mit auf Reisen nehmen. Mache das, was dir Spaß macht und wo du dir eine gute Zuschauerschaft aufbauen kannst. Du solltest vermeiden, auf Trends aufzuspringen, aber diverse Inhalte sind absolut keine Schande!
2. Dont’s: Eigenwerbung
Als Anfänger sollte man definitiv nicht in andere Twitch Streams und dort für sich werben. Das ist auf jeden Fall ein No-Go! Du kannst dir anfangs Twitch Zuschauer kaufen, aber du solltest auf lange Sicht natürlich wachsen. Stachele auch nicht deine Zuschauer an, deinen Kanal woanders zu bewerben. Das kommt auch nicht gut an.
3. Do’s: Regelmäßigkeit
Mit regelmäßigen Streams und einem Streamplan wirst du auf lange Sicht viele Zuschauer anlocken können. Ähnlich wie beim Fernsehprogramm können diese dann ihren Alltag und ihre Freizeit nach deinem Stream richten und haben immer eine gewisse Uhrzeit und einen Tag, den sie mit dir in Verbindung bringen. Spontane Streams sind für den Anfang nicht zu empfehlen.
4. Dont’s: Stumme Zuschauer vorlesen
Auch wenn du dich sicher freust, wenn deine Zuschauerzahl von 0 auf 1 springt, solltest du es vermeiden, diese neuen Menschen zu grüßen. Erst, wenn sie in den Chat schreiben, kannst du auf sie eingehen. Denn viele stumme Zuschauer (“Lurker”) fühlen sich sonst sehr eingeschüchtert und verschwinden noch, ehe sie selbst etwas sagen können. Allgemein ist es besser, den Zuschauerstand sowohl als Streamer als auch Zuschauer nicht zu erwähnen.
5. Do’s: Gute Qualität
Wenn dein Stream in Sachen Bild und Ton qualitativ hochwertig ist, kannst du dich direkt von vielen anderen Amateuren abheben. Denn alleine dafür werden sich vermutlich mehr Leute schauen. Kaufe dir ein gutes Mikrofon und eine hochauflösende Webcam, damit hast du schon ein gutes Setup geschaffen. Informiere dich auch über die richtigen Einstellungen für dein OBS, um auch in einer guten Auflösung zu streamen und Pixelbrei zu vermeiden.
6. Dont’s: Mach jeden zum Mod
Mods (Moderatoren) sind dafür da, um den Chat in Ordnung zu halten. Viele neue Streamer tendieren aber leider dazu, jeden zum Mod zu machen. Das hilft definitiv nicht dabei, den Chat zu überwachen und kann zu größeren Problemen führen. Du solltest den Personen sehr vertrauen, ehe du diese “Macht” an sie weitergibst.
7. Do’s: Andere Streamer raiden
Raids sind mittlerweile eine beliebte Praktik auf Twitch geworden, um Zuschauer an einen anderen Stream weiterzuleiten. Das solltest du auch selbst nutzen, vor allem wenn sich dein Stream dem Ende entgegen neigt. Selbst mit nur einer Handvoll Zuschauern kann es sich lohnen, jemand anderen zu raiden. Dein Username wird dem anderen Streamer sicher in Erinnerungen bleiben, was deine Reichweite indirekt erhöht. Zugleich zeigst du deinen eigenen Zuschauern andere coole Streamer und kannst ihnen helfen, groß zu werden.
8. Dont’s: Chat ignorieren
Du solltest immer deinen Chat im Auge behalten, und das egal wie groß oder klein dein Stream ist. Alles vorlesen musst du nicht, aber immerhin streamst du ja live, um mit anderen zu interagieren. Und das sollte niemals verloren gehen, denn dann schaut dir vermutlich niemand zu.


