Am Samstag, den 20. Dezember 2025, kam es zu einem Vorfall in Berg am Laim, bei dem zwei Kommunalpolitiker beleidigt wurden. Gegen 09:25 Uhr befanden sich die beiden Politiker an einem Infostand im Bereich Kreillerstraße / Baumkirchner Straße, als ein unbekannter Radfahrer den Mittelfinger zeigte, sie verbal beleidigte und vor den Stand spuckte.
Polizei sucht Zeugen für Beleidigungsvorfall
Nach dem Vorfall entfernte sich der Täter auf seinem Fahrrad. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann bisher nicht ermittelt werden. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 44 übernommen.
Täterbeschreibung und Zeugenaufruf
Der unbekannte Täter wird als männlich, etwa 49 Jahre alt, mit hagerer Statur und west-/nordeuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Er trug eine schwarze Wollmütze und eine kurze Lederhose. Sein Fahrrad war schwarz-rot mit auffällig tief eingestelltem Sitz. Personen, die Hinweise zum Vorfall haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, in Verbindung zu setzen.
In Maxvorstadt ereignete sich am selben Tag gegen 01:00 Uhr ein weiterer Vorfall, bei dem eine vierköpfige Personengruppe mit rechtsextremen Parolen konfrontiert wurde. Eine zehnköpfige Gruppe von Männern zeigte den “Hitlergruß” und skandierte in der Schellingstraße nationalistische Parolen. Eine Flasche wurde in Richtung der Opfer geworfen, verfehlte jedoch ihr Ziel.
Ermittlungen nach rechtsextremen Vorfall in Maxvorstadt
Trotz sofortiger Polizeifahndung konnten die Täter, die mit Bomberjacken bekleidet waren und im Alter von 18 bis 25 Jahren sein sollen, bisher nicht identifiziert werden. Hinweise zum Vorfall nimmt das Kommissariat 44 entgegen.
Am Abend des 20. Dezembers wurden in einem Restaurant am Marienplatz in der Altstadt zwei Männer festgenommen, nachdem sie nationalsozialistische Parolen gerufen hatten. Beide wurden nach einer Blutentnahme entlassen und wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen angezeigt. Die Ermittlungen führt ebenfalls das Kommissariat 44.
Callcenterbetrug in Unterhaching
Eine besonders betroffene Person war ein 61-Jähriger in Unterhaching, der am 22. Dezember 2025 einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten erhielt. Dieser täuschte vor, dass der Mann auf einer Einbrecherliste stünde und forderte ihn auf, Bargeld zur Überprüfung auf Falschgeld zu übergeben. Der Geschädigte folgte der Anweisung und übergab mehrere Tausend Euro.
Der Betrug fiel auf, und trotz sofortiger Fahndung blieb der Abholer flüchtig. Der Täter wird als kräftiger Mann, etwa 45 Jahre alt, mit braunen kurzen Haaren und einem rot-braunen Kinnbart beschrieben. Personen, die Hinweise zu diesem Vorfall haben, sollten sich mit dem Kommissariat 61 in Verbindung setzen.


