Freilassing – Bei einer grenzpolizeilichen Kontrolle auf der B21 am Dienstagmittag (10. März) wurden mehrere Einreiseverstöße aufgedeckt. Die Bundespolizei hielt gegen 12:30 Uhr ein Auto mit zwei chinesischen Staatsangehörigen an und verhinderte deren Einreise nach Deutschland.
Gefälschte Dokumente und falsche Angaben
Der 50-jährige Fahrer präsentierte einen chinesischen Reisepass sowie einen spanischen Aufenthaltstitel. Zusätzlich legte er einen internationalen nigerianischen Führerschein vor, der sich bei näherer Überprüfung als Totalfälschung herausstellte. Auch die 52-jährige Beifahrerin wies Ungereimtheiten auf. Ihr chinesischer Reisepass und ein französisches Schengen-Visum für einen Kurzaufenthalt wurden durch falsche Angaben beschafft, was den Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise und Visumserschleichung begründete.
Konsequenzen und Rückführung nach Österreich
Gegen den Fahrer wird nicht nur wegen Urkundenfälschung, sondern auch wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise ermittelt. Beide Personen wurden zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei in Freilassing gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen mussten sie jeweils eine Sicherheitsleistung hinterlegen und erhielten ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot. Anschließend wurden die beiden chinesischen Staatsangehörigen nach Österreich zurückgewiesen.


