Nach der Niederlage in Mainz sollte der FC Augsburg im kleinen Schwabenderby wieder punkten. Mit einem Sieg gegen Heidenheim könnte man sich der größten Abstiegssorgen fürs Erste entledigen.
Für den FC Augsburg steht wieder ein möglicherweise vorentscheidendes Spiel an. Am Sonntag (15:30 Uhr) kommt Schlusslicht Heidenheim zum kleinen Schwabenderby. Mit einem Sieg könnte der FCA einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach der verdienten Niederlage vom letzten Wochenende in Mainz wären drei Punkte auch dringend nötig.
Schlusslicht Heidenheim hat nicht aufgegeben
Diese Sorgen hätte man auf der Alb gerne. Heidenheim hat im Kalenderjahr 2026 erst zwei Punkte einfahren können, inzwischen beträgt der Abstand des Tabellenletzten auf einen Nichtabstiegsplatz schon sechs Punkte. Aufgegeben hat sich der FCH aber natürlich noch lange nicht. Oft kann man gut mithalten, ist aber vor dem Tor zu wenig effizient. Auch deshalb hat man im Winter unter anderem Eren Dinkçi aus Freiburg geholt – ein Mann, der schon bewiesen hat, dass er weiß, wo das Tor steht.
Augsburg hat etwas gutzumachen
Dass es für den FC Augsburg so oder so kein Selbstläufer wird, hat die Hinrunde bewiesen. Der FCA wurde beim 1:2 in Heidenheim auf den Boden der Realität zurückgeholt. Mit einer realistischen Herangehensweise sollte am Sonntagnachmittag aber durchaus etwas drin sein, Augsburg ist im Schwabenderby Favorit. Der Trend spricht aber klar für die bayerischen Schwaben: Seit sechs Heimspielen ist man vor eigenem Publikum ungeschlagen – diese Serie gilt es zu verteidigen. Der FCH wird mit Kampfgeist versuchen, dagegenzuhalten.
Die voraussichtliche Aufstellung
Dahmen – Arthur Chaves, Schlotterbeck, Banks – Fellhauer, Massengo, Rexhbecaj, Wolf – Kömür, Claude-Maurice – Gregoritsch


