Fehler beim Bau des Beruflichen Schulzentrums Lindau vermeiden – Delegation unternimmt Infofahrt

Die Erneuerung des Beruflichen Schulzentrums in Lindau ist neben dem Bau der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg ein weiteres schulisches Großprojekt des Landkreises Lindau.

„Uns ist es wichtig, dass dieses Projekt bestmöglich vorbereitet und von Anfang an auf eine solide Basis gestellt wird. Wir möchten deshalb von anderen Bauprojekten dieser Art lernen, um so Fehler zu vermeiden. Ziel und Anspruch ist, Lehrern und Schülern möglichst gute Voraussetzungen für einen bedürfnisorientierten und zeitgemäßen Bildungsbetrieb
zu schaffen“, erläutert Landrat Elmar Stegmann. Das Thema Bildung und somit die Schulen sind wichtiger Pfeiler der Landkreispolitik. Deshalb hat nun eine Delegation bestehend aus dem Lindauer Landrat Elmar Stegmann, Mitgliedern des Kreisausschusses, der Schulleitung des Beruflichen Schulzentrums Lindau (BSZ) sowie dem Architekten- und Planerteam und den Projektentwicklern der Meixner + Partner GmbH eine gemeinsame Projektrundfahrt an die Berufsschule Weilheim und das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Schwaben in Augsburg genutzt, um durch engen persönlichen Austausch mit den Beteiligten vor Ort für das eigene Projekt in Lindau zu profitieren.

Erfahrungen, die bei dem Bau der beiden Schulprojekte in Weilheim und Augsburg während
der Planungs-, Vergabe- und Umsetzungsphase gemacht wurden, sollen in Lindau
berücksichtigt werden. Dazu fanden Gespräche mit den Projektverantwortlichen, den Planer-und Architektenteams, Schulleitern, Lehrkräften sowie der Verwaltung der neuen Berufsschule Weilheim sowie des BZT der Handwerkskammer Schwaben statt. Anschließend erfolgte eine Führung durch die Räume der modernen Bildungsstätten.

Landrat Elmar Stegmann und die Kreisausschussmitglieder waren sehr interessiert am
Austausch mit den Projektbeteiligten vor Ort und an der Umsetzung der beiden neuen
Schulungsstätten, die technisch auf dem modernsten Stand sind und nach den aktuellen
pädagogischen Anforderungen zeitgemäß konzipiert wurden. „Wir müssen die schulische
Bildung weiterdenken und vor allem die Zukunft und die Ansprüche von morgen mitdenken.
Dass das BTZ beispielsweise flexibel umgebaut werden kann, sich Wände leicht versetzen
lassen, gefällt mir sehr gut“ so der Landrat nach der Begehung der Räumlichkeiten des
Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Schwaben in Augsburg.
Das Raumkonzept für die Erneuerung des Beruflichen Schulzentrums, in dem auch die
Fachoberschule untergebracht ist, wird aktuell überarbeitet sowie unterschiedliche Varianten geprüft. Danach können die aktuellen Kosten ermittelt und im kommenden Frühjahr dann den Mitgliedern des Kreisausschusses vorgelegt werden. Eine Sanierung des Komplexes aus den 80er Jahren kommt aus Kostengründen nicht infrage und ist allem voran unter energetischen Aspekten nicht sinnvoll umsetzbar.

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