Die Bundespolizei hat auf der A93 bei Kiefersfelden zwei österreichische Staatsangehörige festgenommen. Die Festnahmen ereigneten sich in der Nacht von Sonntag auf Montag (11./12. Januar). Gegen beide Personen lagen mehrere Strafbefehle vor, weshalb sie ins Gefängnis gebracht wurden: Die Frau für rund drei Monate und der Mann für über siebeneinhalb Monate.
Österreichischer Staatsbürger mit mehreren Strafbefehlen
Der 37-jährige Österreicher, Insasse eines Reisebusses mit österreichischen Kennzeichen, wurde von der Bundespolizei kontrolliert. Der Polizeicomputer ergab, dass das Amtsgericht Warendorf zwischen 2022 und 2023 vier Strafbefehle gegen ihn erlassen hatte, unter anderem wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Leistungserschleichung. Da er die Geldstrafen in Höhe von insgesamt 5.800 Euro nicht zahlen konnte, musste er seine 234-tägige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Bernau antreten.
Österreicherin von Strafbefehlen betroffen
Die 32-jährige Insassin eines Fernreisebusses, der in der Slowakei zugelassen war, wurde ebenfalls überprüft. Die Polizei stellte fest, dass sowohl das Amtsgericht Ulm als auch das Gericht in Traunstein Strafbefehle wegen Körperverletzung gegen sie erlassen hatten. Die festgesetzten Geldstrafen beliefen sich auf 2.950 Euro und 900 Euro. Da die Frau nicht in der Lage war, die Summen zu begleichen, musste sie eine 89-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim antreten.


