Freising: Betrüger stehlen Goldbarren im Wert von 100.000 Euro von Rentnerin

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Freitag, den 10. Juli 2026, wurde in Freising eine 85-jährige Rentnerin Opfer eines raffinierten Betrugs. Die Kriminalpolizei Erding ermittelt und gibt wichtige Warnhinweise an die Öffentlichkeit.

Telefonbetrüger täuschen Goldüberprüfung vor

Bereits am Dienstag, den 7. Juli, erhielt die betagte Dame einen Anruf von bislang unbekannten Tätern. Diese gaben vor, dass ihre in Besitz befindlichen Goldbarren auf Echtheit überprüft werden müssten. Als Grund nannten sie angebliche Hinweise, dass ein Bankmitarbeiter gefälschtes Gold an Kunden verteilt haben soll.

Übergabe von Goldbarren im Wert von über 100.000 Euro

Am Freitagvormittag übergab die Seniorin die wertvollen Goldbarren an einen vermeintlichen Polizeibeamten. Die Übergabe erfolgte nach detaillierten Absprachen mit den Betrügern.

Betrügerische Absicht enthüllt

Am nächsten Morgen war die Rentnerin wie verabredet vor der Sparkasse, um das überprüfte Gold zurückzuerhalten. Zu ihrem Entsetzen stellte sich heraus, dass weder ein krimineller Mitarbeiter bekannt war noch Polizisten am Treffpunkt erschienen. Die Geschädigte wandte sich daraufhin an die echte Polizei und erstattete Anzeige wegen Betrugs.

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Warnhinweise der Kriminalpolizei:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste!
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!
  • Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!
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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.