Die Stadt Friedberg verzeichnet unerwartete Mehreinnahmen, warnt aber zugleich vor neuen finanziellen Belastungen ab 2027.
Rund 4,7 Millionen Euro zusätzlich fließen in die Stadtkasse. Das verschafft Friedberg zunächst finanziellen Spielraum, soll nach Einschätzung der Stadt jedoch nicht als Grundlage für dauerhaft höhere Ausgaben dienen.
Bereits für 2027 könnten höhere Umlagen an den Landkreis anfallen. Zudem stehen möglicherweise zusätzliche Zahlungen an den Bezirk Schwaben im Raum, wodurch ein Teil der Mehreinnahmen wieder aufgezehrt werden könnte. Finanzreferent Reinhold Dendorfer warnt deshalb vor steigenden Belastungen in den kommenden Jahren.
Bürgermeister Roland Eichmann mahnt trotz des Gewerbesteuer-Plus zu weiterem sparsamen Wirtschaften. Die Einnahmen seien erfreulich, änderten aber nichts an der Notwendigkeit, die städtischen Finanzen langfristig im Blick zu behalten.

