Genf verbarrikadiert sich aus Sorge vor G7-Krawallen

DTS Nachrichtenagentur
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Vor dem am Montag im französischen Évian-les-Bains beginnenden G7-Gipfel verbarrikadieren sich im benachbarten Genf zahlreiche Ladenbesitzer.

Vorbereitung auf G7-Gipfel am 12.06.2026, via dts Nachrichtenagentur

An der bekannten Rue des Alpes zwischen Quai de la Poste und dem Hauptbahnhof Genf-Cornavin waren bereits am Freitag zahlreiche Schaufenster mit Sperrholz verkleidet. Auf manchen stand “Kleiner Familienbetrieb” in verschiedenen Sprachen – wohl in der Hoffnung auf die Gnade von etwaigen gewaltsamen Protestlern.

Der G7-Gipfel wird zwar von Frankreich ausgerichtet, aber die 10.000-Einwohner-Stadtgemeinde Évian ist in mehrere Schutzzonen aufgeteilt und weiträumig abgeriegelt, die Anwohner wurden mit Sonderausweisen ausgestattet.

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Es wird daher erwartet, dass sich etwaige Proteste insbesondere in der eine Stunde Fahrzeit entfernten Großstadt Genf entladen. So war es auch 2003, als der G8-Gipfel in Évian tagte: es kam in Lausanne – auf der anderen Seite des Genfer Sees – und eben auch in Genf zu heftigen Ausschreitungen.

Auf dieses Mal sind dort wieder Demonstrationen angekündigt: Am Sonntagnachmittag beginnt um 16 Uhr ein Protestmarsch am Parc Mon Repos und verläuft entlang des Ufers des Genfer Sees, unter anderem über den Quai du Mont-Blanc, die Rue du Mont-Blanc, die Rue de la Servette, die Avenue Giuseppe-Motta und die Place des Nations. Besuchern wird empfohlen, den Demonstrationsbereich zu meiden, teilte die Verwaltung mit.

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.