Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden ist um 0,89 % auf 5.952 gestiegen. Insgesamt wurden 7.539 Personen verletzt, was einen Anstieg von 1,89 % bedeutet.
Schwere und tödliche Unfälle
Die tödlichen Unfälle im Straßenverkehr sind auf 69 gesunken, im Vergleich zu 80 im Vorjahr. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit spielte bei den tödlichen Unfällen die größte Rolle und kostete 16 Menschen das Leben. Raserei führte zudem zu Verletzungen bei 1.373 Verkehrsteilnehmern, zum Teil schwer.
Unfälle unter Alkohol am Steuer haben mit 608 Vorfällen (+6,47 %) zugenommen. Auch der Einfluss von Alkohol bleibt eine Hauptursache für schwere Unfälle mit Verletzten oder Getöteten. Dabei starben 3 Personen, und 334 wurden verletzt.
Risikogruppen im Straßenverkehr
Die Anzahl getöteter Radfahrer stieg von 12 auf 16, während 2.392 Radfahrer verletzt wurden (+6,08 %). Die Zahl der in Unfälle verwickelten Radfahrer erhöhte sich um 7,26 % auf 2.756.
Bemerkenswert ist der Anstieg der Pedelec-Unfälle von 742 auf 896 (+20,75 %), wobei die Verletztenzahl von 768 auf 932 stieg (+21,35 %). Acht Personen verloren dabei ihr Leben.
Fußgängerunfälle gingen von 494 auf 456 zurück (-7,07 %), mit einem leichten Rückgang der Verletzten auf 363 (-1,89 %). Vier Fußgänger erlitten tödliche Verletzungen, was weniger ist als im Vorjahr mit zehn.
Auch Motorradfahrer gehören zu den Hauptrisikogruppen. Insgesamt waren 1.011 Biker in Unfälle verwickelt, ein Rückgang von 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wurden 830 Fahrer oder Mitfahrer verletzt (-6,85 %). Die Zahl der Getöteten fiel auf 12 Personen (Vorjahr: 19), vor allem wegen zu hoher Geschwindigkeit.
Spezielle Zielgruppen
Auch Schulwegunfälle sind rückläufig und von 59 auf 56 gesunken, wobei die Zahl der verletzten Schüler von 64 auf 56 fiel. Keine tödlichen Unfälle bei Schulkindern wurden gemeldet.
Bei Senioren (65 Jahre und älter) stieg die Gesamtunfallzahl auf 4.538 (Vorjahr: 4.331) und die Zahl der Verletzten stieg auf 1.346 (Vorjahr: 1.276). Die Opferzahl sank leicht auf 35 (Vorjahr: 36).
Unter den jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) fiel die Zahl der Unfälle von 2.998 auf 2.890, und die Zahl der Verletzten reduzierte sich auf 801 (Vorjahr: 833). Trotzdem verloren 5 junge Erwachsene ihr Leben im Straßenverkehr.


