Menschenansammlungen nach WM-Qualifikation
Am Dienstag, dem 31. März 2026, sicherten sich sowohl die bosnisch-herzegowinische als auch die türkische Fußballnationalmannschaft die Teilnahme an der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
Feierlichkeiten in der Maxvorstadt und Schwabing
Nach den Siegen dieser Teams kam es zu erhöhtem Verkehrsaufkommen auf der Leopold- und Ludwigstraße. Zahlreiche Fahrzeuge fuhren hupend auf und ab, geschmückt mit türkischen und bosnisch-herzegowinischen Flaggen. Parallel dazu marschierten etwa 350 türkische Fans über die Leopoldstraße zum Siegestor.
Fanmärsche und Verkehrsbehinderungen
An der Leopoldstraße/Trautenwolfstraße sammelten sich zudem bis zu 300 Anhänger der bosnisch-herzegowinischen Mannschaft zu einem Fanmarsch zum Siegestor. Während dieser Feiern wurde vereinzelt Pyrotechnik abgebrannt.
Polizeieinsatz mit Verkehrsverstößen
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrte aufgrund des Lärms vorübergehend die Ludwigstraße und später auch die Leopoldstraße für den Verkehr. Der Einsatz endete um 02:00 Uhr. Währenddessen ahndete die Polizei über 50 Verkehrsverstöße, darunter Lärmbelästigungen durch aufheulende Motoren und Verstöße gegen die Gurtpflicht.
Einbruch in Neubiberg
Im Zeitraum vom 28. bis 31. März 2026 verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus in Neubiberg. Hierbei entstand ein Sachschaden an einem Fenster und es wurden Wertgegenstände im niedrigen fünfstelligen Bereich entwendet.
Umfangreiche Spurensicherung
Die Täter flüchteten unerkannt, nachdem sie sämtliche Räumlichkeiten durchwühlt hatten. Vor Ort wurden umfassende Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Das Kommissariat 53 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugenaufruf der Polizei
Wer sachdienliche Hinweise geben kann oder ungewöhnliche Beobachtungen gemacht hat, insbesondere im Bereich Hauptstraße, Odenstockacher Straße, Putzbrunner Straße und Cramer-Klett-Straße, wird gebeten, sich an das Polizeipräsidium München oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Callcenterbetrug vereitelt
Am 31. März 2026 durchschauten ein über 80-jähriger Münchner und die Polizei einen Schockanruf, bei dem der Anrufer vorgab, ein Amtsträger zu sein.
Festnahme in Berg am Laim
Der Anrufer forderte eine hohe Kaution, die ein über 80-Jähriger leisten sollte, und vereinbarte einen Übergabeort. An diesem erschien ein 38-jähriger Serbe, der von der Polizei festgenommen wurde. Ermittlungen führten auch zu einer Hotelzimmerdurchsuchung, jedoch ohne tatrelevante Funde.
Weitere Ermittlungen
Beim Festnahmeversuch erlitt der Festgenommene leichte Verletzungen, wurde behandelt und schließlich der Haftanstalt übergeben. Das Kommissariat 61 leitet die weiteren Ermittlungen.
Tätlicher Angriff und exhibitionistische Handlung
Ein 37-jähriger Slowake beleidigte und attackierte Mitglieder des kommunalen Außendienstes am 31. März 2026 in der Maxvorstadt bei einer Personenkontrolle.
Fixierung vor Ort und Ermittlungen
Der Mann entblößte sich und griff die Mitarbeiter an, konnte jedoch vor Ort von der Polizei festgenommen werden. Nach Anzeigen wegen mehrerer Delikte wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Das Kommissariat 24 führt die weiteren Ermittlungen.
Ermittlungen zu unterlassener Hilfeleistung nach Tötungsdelikt
Im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt vom 19. März 2026 in Moosach wird gegen einen Polizeibeamten wegen möglicher Versäumnisse im Umgang mit einem Notruf ermittelt.
Prüfung durch Landeskriminalamt
Das Bayerische Landeskriminalamt untersucht den Vorfall in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München I. Der Beamte wurde vom Dienst im Notrufbereich vorläufig abgezogen.





